Da Pakse fuer die meisten Traveller nur als Transit-Stadt genutzt wird (und es im Ort auch wirklich nicht viel zu sehen gibt ausser einer Hauptstrasse), fuhren wir am naechsten Morgen zu den 4.000 Inseln ganz im Sueden von Laos. Etwas absurd dabei war, dass wir wieder nur 5 km von der kambodschanischen Grenze entfernt waren - und das nach all der anstrengenden Fahrt durch Nordthailand!


Die 4.000 Inseln haben ihren Namen daher, weil an dieser Stelle des Mekongs ganz viele kleine Inseln sind (hoechstwahrscheinlich sind es um die 4.000 ;-)), um die der Mekong fliesst. Das Wasser ist hier sehr sauber und smaragdgruen, also kein Vergleich zu der sonst so braunen Bruehe des Mekong.
Wir haben uns fuer die suedlichste bewohnbare Insel entschieden und wurden mit einem kleinen Boot dort hingefahren: Don Khon - eine total entspannte Backpacker-Insel, die ein bisschen an Isar-Feeling verbunden mit Urlaub auf dem Bauernhof erinnert.
Don Khon ist noch an kein Stromnetz angeschlossen ist. Dementsprechend einfach ist dort natuerlich alles. Um so ueberraschter waren wir, als wir eine wunderschoene Unterkunft direkt am Fluss gefunden haben: Ein kleiner, sehr sauberer Bungalow auf Stelzen mit Veranda zum Fluss und HAENGEMATTEN!!! Ein Traum zum Relaxen! Man wollte gar nichts anderes machen...:-)
Ganz besonders traumhaft war natuerlich der Sonnenuntergang direkt vor uns.
Ok, was die Idylle etwas truebte, waren die Generatoren, die von 18 - 22 Uhr liefen, um etwas Strom zu erhalten. Zu dieser Zeit war es dann nicht immer ganz so ruhig... Aber waren ja auch nur 4 Stunden und das zur Essenzeit...
Ein Tag mieteten wir uns zwei Fahrraeder, um die "Highlights" der kleinen Insel zu erkunden. Darunter zaehlte ein Wasserfall (der wirklich schoen war!) und ein paar Beaches, wo man angeblich baden kann - hat uns jetzt aber persoehnlich nicht so eingeladen. Man hat dann doch irgendwie im Hinterkopf, was die Laoten so alles in den Mekong fliessen lassen, hinein werfen oder sich selbst darin waschen usw. Nach ein paar Stunden radeln waren wir dann aber echt k.o., denn die Wege auf der Insel sind extrem holprig und steinig! Also lieber wieder auf die Haengematte.

Erwaehnenswert waere da noch die Geschichte unserer Waesche, die wir zur Laundry in unserem Guesthouse abgegeben haben. Nicht nachgedacht dass es gar keinen Strom gibt - folglich keine Waschmaschine -wo wird die Waesche also gewaschen? - im Mekong! Na prima. Aber roch immerhin gut, wenn sie auch nicht perfekt sauber wurde.
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