Wir waren recht ueberrascht von der Stadt, als wir ankamen (trotzdem dass wir vorgewarnt wurden), denn man fuehlt sich hier eher wie in Frankreich als in Laos. Luang Prabang ist durch seine ehemals franzoesische Besetzung (Anfang des 19 Jhdt.) immer noch ganz extrem franzoesisch gepraegt (sowohl kulturell als auch architektonisch)! Die Haeuser und Strassen bzw. besser gesagt Gassen hier gleichen der franzoesischen Kolonialzeit und es ist entsprechend alles total schick und sauber und bepflanzt und alles blueht. So wie es halt in Laos sonst eben ueberhaupt nicht ist! Sind ja eher kleine Dreckschweinchen...
Auch unser Guesthouse ist ein altes Kolonialhaus, mit sehr gutem Standard - und: es gibt leckeren Kaffee umsonst :-). Irgendwie auch mal sehr angenehm, etwas besser zu "wohnen", vor allem mal auf einer besseren Matratze zu schlafen. Naja dafuer zahlen wir auch satte 12 US Dollar pro Nacht... Aber Luang Prabang ist im Vergleich zu Rest-Laos eh teurer und so sind wir mit unseren 12 US Dollar fuer die Uebernachtung gar nicht so teuer davon gekommen.
In Luang Prabang gibt es relativ viele Tempel anzusehen. Also haben wir uns einen Tag auf den Weg gemacht, sind ein bisschen durch diese "franzoesische" Stadt (die ja nicht allzu gross ist) gelaufen und haben bisschen geguckt, die Wats aehneln sich allerdings sehr und man hat mittlerweile doch schon einige gesehen, dass es einen nicht mehr ganz so interessiert und wir nicht jeden ausfuehrlichst ansehen mussten. Wirklich interessant ist der Phousi, ein Wat auf einem Berg mitten in der Stadt mit ganz vielen Buddha-Statuen. Von oben hat man einen sehr schoenen Blick ueber die Stadt, den Flughafen (hier gibt es unglaublicherweise in jeder noch so kleinen Provinz Flughaefen!!) und die Berge drumherum.
Abends gibt es einen Nachtmarkt, wo man toll einkaufen koennte - aber Caro darf ja nicht, weil sie's nicht schleppen kann und will ;-). Dafuer gibt es dort auch das beste vegetarische Buffet fuer unschlagbare 5.000 Kip und gegrillte Haehnchenbrust fuer 10.000 Kip!! Ein Schnaeppchen im Gegensatz zu den teuren Restaurants ringsum - und somit unser Abendprogramm.
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