Montag, 23. Februar 2009

Thailand: Chiang Mai (15.-18.02.09)

Kaum die Grenze ueberquert, faellt extrem auf, wie weit Thailand eigentlich schon entwickelt ist! Im Gegensatz zu Kambodscha und Laos sieht man hier keine zerbrechlichen Holzhuetten mehr, alles ist aus Stein gebaut - meist sogar mit eigener Gartenabgrenzung, ganz sauber angelegt. Vor allem aber ist die Infrastruktur um einiges voraus... was das Reisen fuer uns endlich wieder entspannter macht.

Wir hatten uns entschieden, erst mal nach Chiang Mai weiterzufahren und das ging mit dem Minibus auch recht schnell in 4 Stunden.
Alex ging es am Reisetag nicht sonderlich gut (heute hatte er mal nen Flotten), und so haben wir es uns im Guesthouse gemuetlich gemacht - auf der super Dachterasse - und sind nur zum Abendessen kurz raus spaziert.

Auch den naechsten Tag sind wir eher gemuetlich angegangen und sind die Stadt ein bisschen abgelaufen. Denn in Chiang Mai gibt es schon wieder unendlich viele Tempel zu sehen (u.a. auch ein paar sehr schoene). Die Stadt an sich ist sehr nett und zum Wohlfuehlen: mit ihrer ueberschaubaren Groesse wirkt Chiang Mai einerseits wie eine Grossstadt, andererseits aber durch seine kleinen "Soi" (Gassen) auch noch laendlich. Abends gibt es einen grossen Nachtmarkt und - wie soll es anders sein - auch gern mal die ein oder andere kaeufliche Frau am Strassenrand nahe der vielen Bars. Sextourismus hat wohl auch schon den Norden Thailands erobert...





Chiang Mai hat aber auch ebenso viele Aktivitaeten zu bieten. Nachdem das mit der Gibbon Experience nicht geklappt hat, wollten wir unbedingt ein Elefanten-Mahout-Training machen. Fuer ein Tag durften wir selbst "Elefanten-Fuehrer" sein. Auf einer Elefanten-Farm haben wir zu Beginn Kommandos lernen duerfen, wie man einen Elefanten fuehrt und lenkt: vom eigenen Aufstieg auf den Elefanten ueber seinen Fuss, den er durch das Kommando "jooka" hebt, bis zum rechts, links, vor und zurueck laufen, und Stop natuerlich. Um den Elefanten etwas naeher zu kommen und die (nie wirklich da gewesene) Angst vor den grossen Tieren zu verlieren, durften wir sie erst mal fuettern, bevor die Kommandos live geuebt wurden. Ist gar nicht so einfach einen Elefanten zu reiten... Die Kommandos funktionieren naemlich auch nur in Verbindung mit Beinmechanik und einem Hook. Nach dem Mittagessen ging es dann auf einen Ausritt durch Dschungellandschaft. Ganz ohne Sattel ganz schoen anstrengend! Zum Schluss war Baden angesagt und wir haben unsere "Bayphun" von oben bis unten abgeschruppt.
Oh, das war schon eine einmalige Erfahrung! Und wir haetten nicht geglaubt, dass die Haaerchen der Elefanten auf ihrer Haut sooo picksen koennen...










Den letzten Tag verbrachten wir damit, dass Alex zum TOP-Friseur (!!!) durfte. Fuer 300 Baht gab's in nem richtig "hippen" Salon nen kuerzeren Schnitt verpasst. Die befuerchtete Angst, verschnitten zu werden, wurde zum Glueck nicht bewahrheitet. Alex sieht spitzenmaessig aus wie immer :-)



Um die Zeit bis zur Busfahrt nach Bangkok am Abend noch sinnvoll zu verteiben, durfte Caro fuer das gleiche Geld im Anschluss zu 7 Monate alten Tigern in einen Kaefig und ihre Lieblingstiere endlich mal streicheln. Leider zwar nur am Ruecken und nicht am Kopf, denn da haette schon mal einer zubeissen koennen... Jedenfalls - total faszinierend diese Tiere!








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