Montag, 16. Februar 2009

Laos: Luang Prabang und Kuang Si Waterfalls (10.-13.02.09)

Nach den 4 Tagen totaler Abgeschiedenheit, hat es uns in Luang Prabang diesmal noch besser gefallen als beim ersten Mal. Wir haben im selben Guesthouse wieder das selbe Zimmer bekommen und hatten diesmal eigentlich keine grossen Plaene, sondern wollten einfach nochmal ein paar Tage relaxen bevor es weiter ging - weil Reisen kann auf Dauer ganz schoen anstrengend sein, das glaubt man kaum...

In der Naehe von Luang Prabang (ca. 30 km auswaerts) gibt es einen Wasserfall, wo man auch schwimmen koennen soll. Das war genau das richtige fuer uns, um einen Tagesausflug dorthin zu machen. Und diese Idee hat sich echt gelohnt! Der "Tat Kuang Si" ist nicht nur ein Wasserfall, der ca. 50 Meter in die Tiefe stuerzt, sondern ein richtiger Natur-Park. U.a. werden dort auch asiatische Braunbaeren (natuerlich im Gehege, aber dennoch total suess) aufgezogen. Die Landschaft aus Dschungel, Fluessen und kleinen Wasser-Plateaus mit knallig tuerkis-weiss-blauem Wasser erinnert so ein bisschen an Disneyland (nur eben nicht kuenstlich angelegt). Echt wie im Paradies! In einigen der Plateaus konnte man schwimmen und mit Seilen von Baeumen springen - richig schoen erholsam, wenn das Wasser auch saukalt war!






Den letzten Tag in Luang Prabang verbrachten wir damit, endlich mal wieder in Ruhe unsere fehlenden Blog-Eintraege nachzutragen. In Laos ist das naemlich eine wirkliche Katastrophe mit der Internetverbindung! Sooooo was von langsam!!! Man kann sich schwer vorstellen, dass es ungefaehr bis zu einer Viertelstunde dauern kann, bis ein Bild hochgeladen ist! Das zeehrt manchmal ganz schoen an den Nerven (vor allem Caro ist da immer recht ungeduldig) - und dann kann es zudem noch gut passieren, dass die Verbindung einfach mal komplett unterbrochen wird und dann geht es naemlich wieder von vorne los... Nach dieser aufreibenden Action hatten wir es uns verdient, den Rest des Tages im Garten unseres Guesthouses gemuetlich zu machen und nochmal den Sonnenuntergang bei einem Bierchen am Mekong zu geniessen.


Abends waren wir zusammen mit Kathrin auf dem Nachtmarkt essen - unser letztes gemeinsames Essen, bevor Kathrin weiter nach Hanoi gereist ist, um ihre Freiwilligenarbeit dort zu machen und wir unsere Bootsfahrt Richtung thailaendischer Grenze aufgenommen haben.
Ach ja Kathrin, viiiiel Spass in Vietnam und danke nochmal fuer die amuesanten 2 Wochen!!!!


Bevor es am naechsten Tag auf das Boot ging, standen wir schon ganz frueh auf (und mit ganz frueh ist 6.00 Uhr gemeint!!!), um uns die morgendliche Moenchsfuetterung anzusehen, wo also die Moenche ihren Almosengang machen und dabei Laoten, am Boden kniend, den Moenchen ihren Reis schenken. Grundsaetzlich ein sehr interessantes Spektakel - waeren da nicht unzaehlige Touristen gewesen, die skrupellos direkt vor den Moenchen fotografieren mussten, ohne jeglichen Abstand zu halten. Aber so sind sie nun mal, die Touristen...




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