Donnerstag, 12. Februar 2009

Laos: Vang Vieng (31.01.-04.02.09)

Bereits nach 3 Stunden kurvenreicher aber landschaftlich beeindruckender Fahrt erreichten wir Vang Vieng. Am kristallklaren und badetauglichen Fluss Nam Song gelegen, schiessen hier maechtige Karstberge in die Hoehe.



Der Ort ist ueberschaubar und alles bequem zu Fuss zu erreichen. Unser Guesthouse war nagelneu, sauber, unweit der Hauptstrasse und einigermassen erschwinglich. Das Publikum ist hier im Vergleich zum Rest der Reise sehr jung und in jedem Restaurant oder Pub laueft von morgens bis abends entweder "Friends" oder "Die Simpsons".

Obwohl auch in Laos das Konsumieren von Drogen eigentlich sehr hart bestraft wird, wird einem immer eine "spezielle" Karte auf den Tisch gelegt, wo man zwischen Joints, Pilzen und Opium waehlen kann. Muss man hier vielleicht nicht gerade ausprobiert haben...

Die eigentliche Hauptattraktion von Vang Vieng ist allerdings das Tubing. Man wird in einem Tuk-Tuk ca. 4km flussaufwaerts gefahren, um sich dann in einem aufgeblasenen Schlauch eines LKW-Reifens wieder zuruecktreiben zu lassen.



Was einen allerdings bereits am Startpunkt erwartet, verschlaegt einem wirklich die Sprache: Links und rechts des Ufers haben sich unzaehlige Bars angesiedelt und es wird bereits ab 12:00 Uhr gesoffen, getanzt und gebaggert was das Zeugs haelt. El Arenal ist ein Kindergarten dagegen! Sobald man mit seinem Tube an einer Bar vorbei kommt, bekommt man ein Seil zugeworfen und wird an Land gezogen - und los geht der Spass!



Als zusaetzliches Highlight hat jede Bar noch mindestens einen ca. 10m hohen Sprungturm zum "Swingen". Man haelt sich an einem Seil befestigten Bambusstoeckchen fest und springt dann einfach mal in die Tiefe, "swingt" ein wenig und laesst sich dann ins Wasser fallen. Was ein Nervenkitzel!





Um ca. 15:00 Uhr sollte man sich dann aber auch schon wieder auf die Reise machen, denn dass Tuben zurueck nach Vang Vieng nimmt gute zwei Stunden in Anspruch. Hierbei geniesst man dann auch wieder voellige Ruhe, Abgeschiedenheit und einen unbeschreibbaren Ausblick auf die Berge, die umliegende Natur und Tierwelt.



In Vang Vieng angekommen ist der Trubel dann auch wieder vergessen und man goennt sich eine Folge der "Simpsons" - was aber nach so einem Tag auch wirklich gut tut! So schliesst sich wenigstens der Kreis, warum es das hier ueberall gibt!

Man kann in Vang Vieng aber auch tolle Touren in die umliegenden Hoehlen unternehmen. Allerdings empfiehlt es sich, hier immer einen Guide dabei zu haben, da die Hoehlen echt verwinkelt sind. In der sog. "Water Cave", welche laut Guide deshalb so heisst, "because water inside!", musste man teilweise sogar auf allen Vieren kriechen um weiter zu kommen. Und so was bei Alex' Klaustrophobie!





Auch die "Blaue Lagune" war hier noch absolut sehenswert und ein wirklich stilles und erholsames Fleckchen Erde und prima zum Baden und Relaxen.

Und genau diese Vielfaletigkeit zeichnet Vang Vieng aus: Man kann beim Tuben super viel Spass haben und ordentlich feiern, man hat eine unbeschreibliche Bergwelt mit tollen Sonnenuntergaengen am Flussufer, kann tolle Ausfluege machen, "Simpsons" schauen, gut Essen, und, und, und... Daher wurden aus urspruenglich geplanten 2 Naechten dann doch 4, bevor wir (mal wieder) in den Bus nach Luang Prabang gestiegen sind, um wieder Kathrin zu treffen, die sich bereits nach 3 Naechten verabscheidet hatte.

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