Wenn man dort ankommt, denkt man sich zuerst, wo bitte ist man hier gelandet, aber nachdem man 3 Gaenge zurueck geschalten hat, faengt man an, sich hier richtig wohl zu fuehlen. Muang Ngoi Neua hat gerade mal 900 Einwohner und ist auch nur per Boot zu erreichen. Hier gibt es keine Strassen, keine Autos oder Mopeds, kein Handynetz und Strom nur mithilfe von Generatoren zwischen 18 und 22 Uhr. Sich in diesem Dorf aufzuhalten fuehlt sich an, als sei man in die Dorfgemeinschaft voellig integriert, da sich bisher kaum Touristen hier her trauen.
Essenstechnisch bekommt man hier natuerlich auch nicht alles, sondern nur ausgewaehlte Gerichte mit viel Gemuese und meist ohne Fleisch, da der Transport zu teuer ist. Eine "Spezialitaet" hier ist "Fried Seaweed", das sind fritierte Flussalgen, die vorher in der Luft getrocknet werden und dann mit Sesam, Tomaten und Knoblauch verfeinert werden. Klingt komisch, schmeckt aber echt gut!
Im Dorf gibt es eine Bar (wenn man das so nennen kann), die wir natuerlich ausprobieren mussten. Zu trinken gab es dort eigentlich nur Bier und Lao Lao (der typische Reisschnaps) und nachdem wir ja nicht immer nur Bier trinken koennen, haben wir uns am Lao Lao probiert. Das Zeug schmeckt so schrecklich, dass man ungefaehr 2 Stunden an einem Glaeschen nippen kann... In der Bar wurde ein Lagerfeuer gemacht und ein Englaender brachte eine Gitarre mit. Sowohl die Einheimischen als auch er versorgten uns mit laotischen und internationalen Hits. Was fuer ein schoener Abend, den man wahrscheinlich nicht oft erlebt.

Merkwuerdig ist das Klima hier im Norden (sowohl in Nong Khiaw als auch in Muang Ngoi Neua): Morgens und Abends wird es echt kalt und man braucht lange Klamotten und tagsueber kann man sich vor Hitze kaum bewegen. Diese extremen Klima-Differenzen schlauchen ganz schoen und fuehrten dazu, dass wir irgendwie jeden Schritten mieden. :-)
Merkwuerdig ist das Klima hier im Norden (sowohl in Nong Khiaw als auch in Muang Ngoi Neua): Morgens und Abends wird es echt kalt und man braucht lange Klamotten und tagsueber kann man sich vor Hitze kaum bewegen. Diese extremen Klima-Differenzen schlauchen ganz schoen und fuehrten dazu, dass wir irgendwie jeden Schritten mieden. :-)
Nach 2 Naechten ging es mit dem Slowboat und Tuk Tuk wieder zurueck nach Luang Prabang - zurueck in die Zivilisation.
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