Samstag, 11. April 2009

Australien: Great Ocean Road (08.04.-09.04.09)

Kein schoenes Wetter auf der Great Ocean Road: Ein bisschen Regen, meist aber wolkig. Wobei die Landschaft durch die Wolken sehr faszinierend war!

Unser erster Stop war Torquay - die Surferhauptstadt Australiens. Klar, dass man hier gewesen sein muss. In dieser Stadt dreht sich einfach alles ums Surfen. Und wie es der Zufall so will, waren in Bells Beach, das ist der Surferstrand bei Torquay, auch noch die 'Rip Curl World-Champion-Ship' Meisterschaften. Grosse Vorfreude, die weltweit besten Wellenreiter mal live zu sehen. Doch die Vorfreude hielt nicht lange an, man haette Eintritt zahlen muessen und fuer 10 min Gucken war es uns zu teuer. So konnten wir nicht mal den Strand mit seinen perfekten Wellen sehen...

Die Great Ocean Road ist gerade deshalb so beeindruckend, weil sie so abwechslungsreich ist. Auf eine Entfernung von gerade mal 250km faehrt man erst direkt die felsige Kueste am Meer entlang...





...dann geht es ein bisschen ins Landesinnere und man befindet sich im tiefsten Regenwald. Dort haben wir auch einen kleinen Walk gemacht ('Maits Rest').





Anschliessend wollten wir zum Cape Otway. Dort befindet sich eines der aeltesten Leuchttuerme Australiens. Aber: man haette mal wieder Eintritt zahlen muessen, und das, nur um einen Leuchtturm sehen zu koennen. Sind wir eben weitergefahren.

Die erste Probe fuer unseren neuen Camping-Guide: Es war eine 'free camp area' in Johanna Beach eingezeichnet. Scheinbar die einzige free camping area auf der gesamten Great Ocean Road. Na da waren wir mal gespannt... Aber wahrlich! Der Campground war kostenlos! Und auch nix los, weil Johanna Beach recht abgelegen 8km von der Great Ocean Road entfernt am Meer liegt. Gut, wir haben zum ersten Mal die Gravel Road missachtet, aber nur, weil es nur etwa 100m ungeteert war, bis man am Campground ankam. Und das Plaetzchen einfach zu schoen war, um weiter zu fahren! Hat nur noch die Sonne gefehlt und dass es etwas waermer gewesen waer.
"Camps 5" hat sich also bewaehrt.

Da Johanna Beach nahe den "Twelve Apostels" liegt und wir am naechsten Morgen recht frueh wach waren, konnten wir die Apostel ohne grossen Touristenrummel bestaunen. Auch auf den weiteren Stopps (Gibsons Steps, Loch Ard Gorge, The Arch, London Bridge und The Grotto) auf dem letzten Stueck der Great Ocean Road waren wir so gut wie alleine unterwegs. Mag auch am Wetter gelegen haben, dass nix los war... :-)








Gegen Mittag erreichten wir Warrnambool, dem Ende der Great Ocean Road. Mit dem Ende der Great Ocean Road wechselte aber auch das Wetter. Auf einmal schoenstes Wetter und super warm - endlich!

Unsere Route fuehrte uns weiter Richtung des Grampians National Parks durch die Southern Grampians. Landschaftlich sehr schoen. Nahe Halls Gap, dem Zentrum des National Parks, schlugen wir auf einem National Park Campground unser Nachtlager auf, da es strikt untersagt ist, im Park wild zu campen. Zu unserem Leidwesen ist heute Gruendonnerstag und die Easter Holidays beginnen in Australien - was fuer uns bedeutet, dass der gesamte Campingplatz von schreienden Kindern umgeben war.... :-)

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