Auch in diesem National Park tobte 2006 ein grosses Buschfeuer, welches grosse Teile davon zerstoerte. Doch auch hier mussten wir erfreut feststellen, dass sich die Vegetation schon wieder sehr gut davon erholt hatte.
Die ganzen Sehenswuerdigkeiten im Park konnten wir fast fuer uns alleine geniessen - wahrscheinlich hatten sich die australischen Osterurlauber wieder einen zuviel hinter die Binde gekippt. Das machen sich naemlich -ganz wie wir Deutschen- ausgezeichnet! ;-)
Die Lookouts und die kurzen Walks boten uns fantastsiche Ausblicke: Genau so hatten wir es uns gewuenscht! Ausserdem tat das Laufen noch vor der grossen Mittagshitze unglaublich gut, denn man sitzt hier durch die enormen Entfernungen doch hauptsaechlich im Auto. Nicht das wir die in Asien verlorenen Pfunde hier ganz schnell wieder drauf haben... Dennoch haben wir uns an der "Zumstein Picnic Area" erstmal einen ausgiebigen Brunch in der Sonne gegoennt.
Danach hiess es Abschied nehmen und ueber die A8, der schnellsten Route Richtung Adelaide, abzufahren. Unterwegs hatten wir dann noch eine Premiere in Sachen Naturereignis: Wir kamen unverhofft am Pink Lake vorbei, einem ausgetrockneten Salzsee. Das hatten wir beide noch nie zuvor gesehen, also nichts wie rauf auf den "See"! Durch das im Boden enthaltene Beta-Carotin schimmert der Salzsee leicht Pink. Schoen anzusehen und dabei noch was gelernt!
Dann gab's noch eine weitere Premiere - uns zwar in Sachen Koerperhygiene: Da wir die letzten zwei Tage auf fliessendes Wasser verzichten mussten, war Duschen so langsam wieder an der Zeit . An einem Roadhousee -einer Art uebergrosser Tankstelle mit Restraurant, Caravan Park und Zimmern zum Vermieten- in der Einoede an der A8 gelegen fanden wir endlich oeffentliche Duschen. Zu unserem Erstauen mussten wir erfreut feststellen, dass diese "Oertlichkeiten" voellig ihrem Zweck genuegten. Eine tolle Anschaffung und man fuehlte sich wie ein richtiger Fernfahrer!
Abends fanden wir dank Traveller Bibel einen schoenen Platz zum Campen. Frischgeduscht konnten wir bei schoenstem Wetter unser aufgewaermtes, selbstgemachtes gruenes Curry vom Vortag geniessen. Ein Glas Rotwein durfte nateurlich auch nicht fehlen. Hach, schoen ist das Camperdasein...
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