Auch heute Morgen haette es wohl nichts Schoeneres geben koennen, als mit dem Sonnenaufgang ueber dem Meer um 6.30 Uhr ;-) auf Deck aufzuwachen...
Alex hat dies allerdings nicht sonderlich gestoert... GUTEN MORGEEEEEEN!!!!!!
Wir erreichten gegen 7.30 Uhr die Insel Komodo. Die Landschaft hier unterscheidet sich wieder komplett von der Sumbawas und ist irgendwie - gerade wegen seiner Trockenheit - wunderschoen!
Nach dem Fruehstueck wurden wir mit dem kleinen Beiboot zum Komodo National Park auf 'Komodo Island' gefahren. Hier sollte uns das Highlight der Tour erwarten: die nur hier lebenden Komodo Warane - die groesste noch lebende Art einer Echse! Die Tiere koennen bis zu 3m lang werden und sind aufgrund ihrer Giftdruesen recht giftig. Jeder musste lange Hosen tragen und wir durften auch nur in Begleitung eines Guides durch den Park marschieren.
Mehr als einen Waran haben wir allerdings waehrend unseres 2-stuendigen Walks nicht sehen koennen - wohl besser als keiner! ;-) Das coole war, dass dieser eine Waran ein sehr grosses Tier war und an die maximale Groesse von 3 Metern rankam. Faszinierende Tiere! Wir waren etwa 5 Meter von dem Tier entfernt. Sehen total entspannt aus, wenn sie so reglos da liegen, aber wenn sie sich mal in Bewegung setzen, hat man schon recht grossen Respekt vor ihnen!
Im Anschluss fuhren wir mit unserem Boot in 20 Minuten zu einer kleinen, ganz einsamen und unbewohnten Bucht, namens 'Red Beach', an die Nordkueste von Komodo Island. Schnorcheln war mal wieder angesagt... Jucheeee... Das vorgelagerte Korallenriff war aber noch voellig intakt, so dass es zu einem richtigen Highlight wurde!
Nachdem wir genug geschnorchelt hatten, hiess es noch ein bisschen am Strand abhaengen, dessen Sand mit irgendwelchen roten Mineralien vermischt war - daher wohl auch der Name... ;-) So stellt man sich einen Bilderbuchstrand doch vor:
Nach den schoenen Stunden an Land ging die Fahrt auch schon weiter nach Labuan Bajo - der Hauptstadt von Flores. Hier war Halbzeit der Reise und diejenigen, die kein Round-Ticket gebucht hatten, mussten sich bereits hier von uns verabschieden. Die Stadt war super schaebig und noch weit weniger entwickelt als der westliche Teil Indonesiens. Sie bestand im Wesentlichen aus einer langen Hauptstrasse. Naja, um ein wenig Proviant fuer die Ruekfahrt einzukaufen war's ganz ok...
Abends fand dann - entspannterweise vor Anker - die grosse Farewell- und Welcome-Party statt. Gluecklicherweise haben uns hier mehr verlassen als dazu gekommen sind, so waren wir auf der Rueckfahrt nur insgesamt 14 Passagiere! Die Fete war der Hammer und das Bier floss in Stroemen...
Man tanzte Limbo zu den Misstoenen von 'Scooter' (wird hier wohl als heissester Techno gehandelt!) und versuchte sich an 'Verrenkungs-Uebungen', die fuer die Crew ein Leichtes waren - fuer uns aber alles andere als leicht... ;-)
Spaet torkelten wir in unser Open-Air-Schlafzimmer - was fuer ein Segen, dass das Boot erst morgen frueh weiter faehrt... Zusaetzliches Geschaukel haetten wir nicht auch noch brauchen koennen. ;-)
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