Doch auch hier koennen wir den Angaben vom Lonely Planet leider nicht zu 100% zustimmen. Der Ort hat zwar alles was man zum Leben braucht (nette Unterkuenfte, Supermarkt, Internetcafe & Essensstrassenstaende), dennoch wirkt hier alles ein wenig heruntergekommen und wie ausgestorben. Der Strand wuerde sich z.B. prima dazu eignen, ein paar gemuetliche Sunbeds aufzustellen - doch anstelle dessen laufen hier pausenlos die Strandverkauefer vorbei, die alle pausenlos das Gleiche anbieten: Billige Kettchen, Peanuts oder Sarongs. Und das ohne Touristen!!! So waren wir beiden leider das gefundene Fressen und das Backpackerfeeling gleich null...
Auch im Ort selbst wuerden sich zur Abwechslung ein paar Obststaende sehr gut machen (Caro mag doch morgens immer ne Ananas!). Doch auch hier haben sich die Einheimischen nur auf ueberteuerten 'Transport' und Halskettchen spezialisiert. Im Grunde genommen sind die Verkauefer ja wirklich arme Hunde, doch wenn man innerhalb von 5 Minuten 20x angesprochen wird, kann das einem eben den letzten Nerv rauben.
Auch die im Lonely Planet angegebenen Preise fuer Essen, Trinken und Unterkunft kann man gut und gerne bereits im Vorfeld verdoppeln, wobei wir die aktuellste Ausgabe von 2008 haben! Man kann also sagen, dass hier wirklich der Wurm drin ist!
Leider - denn es koennte echt paradiesisch sein... Aber wir beiden sind schliesslich in der gluecklichen Situation, wenn es uns nicht passt, die Zelte abzuschlagen und woanders wieder aufzuschlagen. Sind ja nicht im Urlaub im klassischen Sinne hier! ;-)
Und: Strand ist Strand - deshalb liessen wir es uns einfach nur gut gehen! Und nach zaehen Verhandlungen gab's die einstuendige Strandmassage fuer umgerechnet 2 Euro. ;-)
Am naechsten Morgen haben wir uns ein Moped ausgeliehen, um die Insel zu erkunden. Schon bereits wenige Kilometer noerdlich von Sengiggi fanden wir ein paar wiklich tolle und noch einsamere Straende. Die Natur war auf den ersten Blick noch in bester Ordnung und so fuhren wir in nahezu Schrittgeschwindigkeit einfach nur bloed durch die Gegend. Prima! Und nicht einem Touristen begegnet...
Fuer den Rueckweg enschieden wir uns fuer die Inlandsroute, die uns vorbei an vielen Reisfeldern und durch angenehm kuehlen Regenwald fuehrte, der als Highlight voll mit kleinen wilden Affen war, die links und rechts am Strassenrand abhingen.
So sieht Tanken im Hinterland an der einzigen Tankstelle weit und breit aus. Schoen der Reihe nach anstellen, bis man dran kommt...
Als naechstes planen wir einen 5 Tage und 4 Nachte langen Bootstrip, der uns die Kueste von Indoenesien etwas naeher bringen soll. Von Lombok aus geht es ueber Sumbawa nach Komodo, Rinca und Flores - natuerlich mit unserem Lieblingsanbieter 'Perama'. Die Tour startet nur alle 6 Tage, so genossen wir unseren letzten Tag noch einmal auf festem Boden am Strand von Sengiggi.
Zum Abschied gab es an diesem Abend (wie die letzten Abende zuvor halt auch ;-)) noch einmal das absolut untopbare 'Masakan Padang'. Wer weiss, was uns auf dem Boot erwartet?
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