Dienstag, 30. Juni 2009

Bali: Ubud (29.06.-01.07.09)

Geschlafen haben wir schon besser, aber 'Gili T.' hat nicht umsonst den Ruf als Partyinsel. Demenstsprechend laut war es eben... So war unsere Entscheidung, bereits heute nach Bali zurückzufahren, goldrichtig! (Auch wenn die Insel kurz nach Sonnenaufgang wirklich bezaubernd wirkt.)



So fuhren wir um 7:00 Uhr mit einem kleinen Boot nach Bangsal auf Lombok.



Von dort ging es mit dem Bus nach Sengiggi, wo wir am Perama-Office nochmals Nardin, unseren Cruise Director, getroffen haben, der schon wieder mitten in den Vorbereitungen für seinen nächsten Bootstrip nach Flores war. Er hat sich aber super gefreut, uns zu sehen. Und wir erst, denn der Bootstrip war wirklich eines unserer Highlights hier in Indonesien!

Anschließend wurden wir nach Lembar zur Fähre gefahren. Und dieses Mal haben wir es geschafft, auf einer riesigen Autorfähre die einzigsten Toruisten zu sein. Schon ein komisches Gefühl...



Vier Stunden später liefen wir im Hafen von Padagbai auf Bali ein, von wo aus uns ein nächster Bus nach Ubud brachte. Immerhin kamen wir lange vor Sonnenuntergang dort an!



Unterkunft war schnell gefunden denn es ist echt paradiesisch hier: Super schicke, balinesiche Häuser mit bepflanzten Innenhöfen - und das zu unschlagbaren Preisen!





Generell zieht einen Ubud sofort in seinen Bann:





Es erinnerte uns leicht an Luang Prabang in Laos, da auch hier alles super gepflegt ist und alles einen leicht alternativen Touch hat - aber eben doch typisch asiatisch ist...



Auch das Abendessen im Warung Dewa war ein wirklicher Hochgenuss, und so wie wir es uns wünschen: klein, gemütlich, gefüllt mit Backpackern und authentsich!

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel am nächsten Morgen (man könnte sich hier totkaufen!) haben wir dem sogenannten Monkey Forrest einen Besuch abgestattet. In dem geschichtsträchtigen Wald hüpfen - wie nicht anders vermutet - unzählige, freche Affen (Lang-Schwanz-Mackacken) rum. Sehr amüsant...











Und weil es im Warung Dewa so toll war gab's hier heute Mittag- und auch das Abendessen!

Nach dem Abendessen haben wir uns noch - dekadent wie wir nunmal sind - eine eineinhalbstündige, professionelle Massage gegönnt und sind danach totmüde ins Bett gefallen.

Da sich unsere Reise nun leider doch dem Ende neigt, haben wir am nächsten Tag beschlossen ein wenig einzukaufen und es uns einfach nochmal gut gehen zu lassen. So bekam Caro zuerst eine Maniküre und Pediküre und Alex einen indonesischen Haarschnitt verpasst.




Anschliessend wurden noch verschiedenste Mitbringsel und für Caro ein Kleid für die bevorstehenden Hochzeiten im Freundeskreis eingekauft. Schick schaut se aus!

Abends stand - nach dem Mahl im Warung Dewa ;-) - endlich mal wieder Kultur auf dem Programm: Der Kecak and Fire Dance. Die Aufführung fand in einem Tempel mit toller Atmosphäre statt, und war wirklich ein krönender Abschluss unseres Ubud-Aufenthalts...







Gili Trawangan (28.06.09)

Mit dem öffentlichen Boot ging's heute - ganz nach dem Motto "endlich mal wieder neues entdecken" ;-) - nach Gili Trawangan, der berühmt-berüchtigeten Partyinsel dieser Inselgruppe (coole Hunde nennen die Insel auch gern mal nur "Gili T").

Schon bei der Ankunft spürten wir: hier hüpft der Hase ein wenig flotter als auf der gemütlichen und entspannten Gili Air. Es wimmelt nur so von unzähligen Bars, Internet-Cafes, Restaurants, 'Reisebüros' und Shops, die verbotenerweise ganz gern mal 'Magic Musrooms' verkaufen. Aber auch auf dieser Insel: ausschliesslich Radl und Pferdekutschen-Taxis, keine motorisierten Fahrzeuge, was die Insel sehr liebenswert machte.




Unterkunft war schnell gefunden: Der Bruder eines Crewmitglieds der 'Perama 212' hat hier ein Guesthouse. Zwar wurde uns trotz guter Connections kein Sonderpreis gewährt (es ist nun mal Beginn der Hochsaison), dennoch war das Zimmer für den Preis von ca. 5 Euro absolut in Ordnung. Was wir halt nicht wussten: wir befanden uns mitten im Partyzentrum und nachts konnten wir von dem Geräuschpegel einiger Partyratten halt dann nicht sonderlich ruhig schlafen...

Aber tagsüber dreht sich auch auf Gili T eigentlich alles nur ums Braunwerden, Abhängen und Chillen. Puh, also dann mal wieder an den Strand - aber schliesslich wollen wir ja auch nicht käseweiss zurück kommen!

Etwas erstaunt waren wir darüber, dass Gili T noch teurer ist als Gili Air, dennoch haben wir abends einen netten, kleinen Essenstand gefunden, der absolut leckeres und typisches Essen anbot.

Auf richtig Party machen hatten wir an dem Abend keine Lust (womöglich immer noch ein bisschen feiergeschädigt?!), so sind wir lieber noch auf ein, zwei, drei Cubra-Libre-Absacker in ne kleine Strandbar.


Gili Air (24.06.-27.06.09)

Auch unsere Reise neigt sich so langsam dem Ende zu... Daher ging's heute Morgen zu den legendären "Ich-will-Badespass" Gilis - eine ganz kleine Inselgruppe vor der Westküste Lomboks. Auf diesen Inseln existieren keine Mopeds oder Autos, nur Fahrräder und Pferdekutschen, die als Taxis fungieren. Sieht man heutzutage ja auch nimmer oft...

Mit dem Boot waren die Gilis (übersetzt bedeutet das auf indonesisch "Insel") von Sengiggi in nur 1,5 Stunden erreicht. Wir wollten erst mal ein paar Tage auf 'Gili Air' verbringen. Diesem Tipp hatte uns das Team Gado Gado, also Dani und Marcus, gegeben. Gili Air ist die kleinste und chilligste der drei Inseln. Hier lässt sich Party machen, man kann aber auch seine Ruhe haben.






Die "Hauptstrasse" von Gili Air


Wir fanden eine nette und günstige Holzhütte nur 2 Gehminuten vom schönen Strand und dem kristallkaren Wasser entfernt.



Strand... Kristallklares Wasser... Zeit zum Relaxen... Klingt traumhaft! War es eigentlich auch - doch so richtig lange gemütlich konnten wir es uns auf unseren Sonnenliegen nicht wirklich machen...

Was war nur los?

Wir haben es uns so erklärt: Wenn man sich normalerweise an den Strand knallt und das Nichtstun geniesst, hat man davor meist hart gearbeitet und findet die Ruhe absolut untopbar.
Da wir nun aber seit fast einem halben Jahr nicht mehr hart gearbeitet haben, kommt einem so ein ganzer Tag auf einer Strandliege dann doch ziemich lang vor. Und obwohl unsere Reise schon auch sehr vollgestopft und anstrengend war, sind wir wohl gut erholt und haben anscheinend immer noch Hummeln im Hintern. :-)

Dennoch haben wir die drei Tage in unserem schicken Holzbungalow mit dem Open-Air-'Badezimmer' und kakerlakenähnlichen Insekten sehr geniessen können.


Sah ganz interessant aus das Bad...
Ein Waschbecken gibt es dann doch des öfteren in Indonesien
nicht. Hierzu dient das "Mandi", das kleine Becken im Eck, in
das man Wasser laufen lassen kann, z.B. zum Spülen der
Toilette oder auch, wie hier in Caro's Fall, zum Zähneputzen
.

Bekannt sind die Gili's für ihre frischen Fisch-Spezialitäten. Und Fisch haben wir hier auch nochmal reichlich gegessen - wenn wir restauranttechnisch auch nicht sehr abwechslungsreich waren... Meist waren wir im 'Warung Munchies', der günstigsten, aber eben auch leckersten Option auf Gili Air. Und der gegrillte Red Snapper war wohl der beste Snapper, den wir je gegessen haben! Ein Traum von Fisch...



Um den Tag gut rumzubringen, fielen uns ja zum Glück immer wieder neue Aktionen ein: eine einstündige Inselumrundung, Turtle-Schnorcheln, viiiiiel Lesen und Open-Air-Filmgucken. Also doch ein perfekter Urlaub für reisemüde Traveller! :-)


Lombok: Kuta Lombok, Gerupak, Sengiggi (22.06.-23.06.09)

Kater in den Tropen ist nicht schön - aber es war mal wieder zu schön gestern...
An Ausschlafen war morgens nicht zu denken, da um 9 Uhr die Weiterreise nach 'Kuta Lombok' geplant war. Natürlich nicht alleine, nein, wir waren zu Sechst. Die Jackson Sisters - Anjuli und Ana (die zur Zeit auf Java lebt und zu unserem Vorteil gut Bahasa Indonesia spricht) - hatten zwei Taxen zum absoluten Sonderpreis organisiert, so dass wir endlich mal richtig günstig im "teuren" Transport-Land Indonesien davon kamen.

Nach zwei Stunden Taxifahrt war Kuta Lombok erreicht. Ein absolut verschlafenes Nest mit ein paar Budgetunterkünften, wenigen Touristen, ein paar Strassenständen und einem hässlichen Strand mit kristallklarem Wasser. Das eigentliche Highlight hier sind aber eh die absolut geilen Wellen zum Surfen.

Die (sich im Urlaub befindenden) Jackson Sisters haben im Surfers Inn eingecheckt - Marcus, Dani und wir zwei hingegen haben uns auf die Suche nach ner Billigvariante gemacht und wurden auch hier fündig. Die Zimmer waren ok - es muffelte leider ein wenig nach schlimmen Abflussproblemen... That's Backpacker Life!

Eigentlicher Plan nach Ankunft wäre ja gewesen den Rest des Tages am Strand zu relaxen, doch man konnte zum Einen wegen der Riffe nicht g'scheit ins Wasser gehen und zum Anderen, noch viel schwerwiegenderen Problem, wäre es wegen der unzähligen Kinder, die uns ununterbrochen "Bracelets" verkaufen wollten, nicht möglich gewesen, auch nur eine ruhige Minute am Strand zu verbringen. Naja, die stinkende Hütte tat's dann auch :-)





Abends gab's BBQ im Surfers Inn, waren dann aber froh, einigermassen zeitig im Bett zu liegen, denn auch für den nächsten Morgen standen die Pläne schon fest: Surfen - und das ganz früh morgens aufgrund der Wellen, die wegen des Riffs von Ebbe und Flut abhängen...

Um 7:30 haben wir also schnell ein Moped geliehen, sind zum 7 km entfernten "Gerupak" Strand gedüst, dort Bretter geliehen (gut, für die 'Gaylords' Marcus und Alex gab's nur Bodyboards) und mit dem Boot raus zu den Wellen. Huch - die sind aber groß... brechen dafüer wunderschön!!



Caro und die Jacksons, die ja schon des öfteren mal auf nem Board standen, hatten einen einheimischen Surf-Guide. Marcus, Dani und Alex wollten nicht wirklich in die Wellen rein, probierten ihr Glück also auf eigene Faust und krabbelten nach einer halben Stunde und geschluckten 2l Salzwasser wieder ins Boot. Zum Sonnen.


Die Mädels kamen nach 2 Stunden völlig erschöpft am Boot an - das Surfen war wohl der Hammer!




Anschließend sind wir - ausgehungert vor Anstrengung - mit unseren Mopeds gemeinsam zum Abschieds-Mittagessen zu Kuta's höchstem Aussichtspunkt gefahren. Dort gab es leckere vegane Sandwiches und eine Aussicht vom Feinsten!




Die Jackson Sisters wollten weiter nach Gili Trawangan, um ihre letzten Tage dort zu verbringen.

Für Dani und Marcus hiess es am nächsten Tag Abschied nehmen vom Traum der Weltreise und zurück in die Heimat fliegen - nach England. Wir wollten auch nicht noch unbedingt einen weiteren Tag hier in diesem verschlafenen Nest bleiben, so entschlossen wir uns recht schnell, gemeinsam mit Dani und Marcus wieder zurück nach Sengiggi zu fahren, um den letzten Abend noch einmal mit ihnen verbringen zu können. Eingecheckt natürlich im Hotel Eden...

Abends haben wir den Beiden unser Lieblingslokal gezeigt und die tolle Masakan-Padang-Küche genossen. Abschließend gab's noch ein letztes Bier auf der Veranda bevor wir uns endgültig verabschieden mussten. Aber wir werden uns hoffentlich wiedersehen...



Nusa Tengarra: Moyo Island, Keramat Island, Sengiggi (Tag 5, 21.06.09)

Als wir heute Morgen auf Moyo Island anlegten, liefen wir durch ein kleines Fischerdorf zu einem Wasserfall, wo man haette an einem Seil 'schwingen' koennen, um sich dann ca. 5 Meter ins Wasser fallen zu lassen. Der Hacken daran war nur, dass sich direkt unter dem Seil Felsen befanden - und haette man nicht rechtzeitig losgelassen, haette das auch gleich mal boese enden koennen... So haben wir den "Mutigen" lieber zugesehen und es bevorzugt, dieses Risiko auf unsere letzten Tage der Reise nicht einzugehen.

Stattdessen sind wir 3 Stunden spaeter lieber wieder von der Reling unseres Perama-Bootes ins Meer gesprungen. Das macht richtig Laune! Und ist so was von ungefaehrlich...



Dies sollte der letzter Stop unserer Tour sein: Vor einer gaaaaaanz kleinen Mini-Insel, die sich Keramat Island nennt und die in 5 Minuten zu Fuss umrundet werden kann (!!), haben wir noch einmal fuer etwa eine Stunde zum Relaxen und Schnorcheln angehalten. Glaub auf so ner kleinen Insel waren wir noch nie, jedenfalls war es richtiges Robinson Crusoe Feeling...



Anchließend shipperten wir nochmal 3 weitere Stunden bis wir wieder den Hafen von Labuan Lombok erreichten und es 'Abschied nehmen' hiess: von der Crew, dem tollen Schiff und vielen neugewonnenen Freunden, bevor uns der Perama-Bus zurück nach Sengiggi karrte.



In Sengiggi angekommen, checkten wir mal wieder im günstigen und sauberen Hotel Eden ein. Und nachdem wir alle die gemeinsame Zeit auf dem Boot so genossen hatten, verabredeten wir uns am späten Abend in einer kleinen Bar. Aus einer Bar wurde Bar-Hopping und der Abend entpuppte sich mal wieder als lang und feucht-fröhlich. Tanzbein-Schwingen und die neu erlernten Verrenkungsübungen,
die immer noch nicht graziös aussahen, durften dabei natürlich nicht fehlen...

Nur innige Freundschaft oder sollte sich Caro langsam Sorgen machen? ;-)


Team England und Team Germany in Love.


Nusa Tengarra: Rinca Island, Gili Laba (Tag 4, 20.06.09)

Mit den ein oder anderen Kopfschmerzen wurden wir alle heute Morgen schon wieder um halb 7 geweckt! Aufstehen, fruehstuecken und zack - ab nach Rinca Island. Ui ui ui, ein Stress ;-)

Rinca Island ist eine weitere der insgesamt drei Inseln, die zum Komodo National Park gehoeren und auf der die Komodo Warane leben. Es wurde uns angekuendigt, dass man hier auf jeden Fall mehr Tiere sehen wuerde als auf Komodo Island selbst. Na dann kann's ja losgehen...









13 Komodo Waranen sind wir auf unserer Wandertour begegnet. Sehr cool! Und die Kopfschmerzen waren nach der 2,5 stuendigen Wanderung auch wie weggeblasen. Bewegung und Ablenkung sind nach einem Kater halt doch das A und O ;-)

Ein Gruppenfoto wurde natuerlich auch nicht ausgelassen... 12 min und 10 Kameras spaeter hatte jeder sein persönliches Foto im Kasten.



Und ein Foto mit "Nardin", unserem lustigen und immer lachenden 'Cruise Director' durfte selbstverstaendlich auch nicht fehlen.




Am Nachmittag erreichten wir dann 'Gili Laba' - eine wunderschöne Insel mit super Schnorchelmöglichkeiten. Wir sind hier allerdings nicht an Land gefahren, sondern haben die Zeit damit zugebracht, immer wieder von der ca. 6m hohen Reling ins Wasser zu springen und die tolle Unterwasserwelt rund um die 'Perama 212' zu erkunden.



Nach einem tollen Sonnenuntergang wurde es heute an Bord aber auch schon sehr früh ruhig - anscheinend steckten noch immer der Limbo-Dance und die Biere vom Vorabend in unseren Knochen...



Dienstag, 23. Juni 2009

Nusa Tenggara: Satonda Island, Dongo Beach (Tag 2, 18.06.09)

Die Nacht war nicht nur sehr wellenreich, sondern auch kuehl und windig. Doch heute Morgen zum Sonnenaufgang auf Deck aufzuwachen, entschaedigte alles.



Wir erreichten gegen 7 Uhr Satonda Island, eine kleine Insel vor Sumbawa. Nach einem reichhaltigen Fruehstueck (Eier, Toast und endlich mal viiiiiele Fruechte) ging es schon wieder von Board.

Ein kurzer Walk fuehrte uns zu einem Salzwassersee im Landesinneren, der irgendwann mal durch einen Tsunami entstanden ist. Dieser See lag wirklich idyllisch
- und nicht nur das - es ist wegen seiner Mineralien auch ganz besonders gesund fuer die Haut, darin zu Baden. Ab rein, untertauchen und wieder wie ein Luftballon aufsteigen. Krass war da viel Salz in dem See! Am leichtesten war es wohl, 'Toter Mann' zu spielen.



Ansch
liessend stand Schnorcheln am Beach von Satonda Island auf dem Programm. Da es hier aber so kleine 'Mini-Piekse-Quallen' gab, hatte sich das fuer uns schnell erledigt und wir relaxten lieber ein bisschen am Strand.

Da der Wellengang bei der Weiterfahrt zum Dongo Beach auf Sumbawa auch nicht besser wurde, haben wir uns erst nochmal aufs Ohr gehauen (es ist immer besser zu liegen in so einem Fall! ;-)). Das Mittagsbuffet war trotz 'Geschaukel' sehr lecker - echt prima, was die Crew mit der kleinen Bordkueche so alles zaubern kann! Am Dongo Beach angekommen, blieb Alex an Bord und Caro freute sich, ein paar Stunden festen Boden unter die Fuesse zu bekommen.



Der Sonnenuntergang vor Anker bzw. vom Beach aus war echt sehenswert (wie oft sieht man schon mal die Sonne direkt am Horizont verschwinden?!?) und das Abendessen war auch wieder ausgezeichnet! Drinks gab es spaeter vorne an Dec
k - mit unseren netten und lustigen Mitreisenden (es haben sich natuerlich schon Grueppchen gebildet). Aber irgendwie waren heute alle ein wenig vom unruhigen Wasser erschlagen, so dass bereits nach ein, zwei oder gar drei Bieren die Abendunterhaltung auch schon wieder vorbei war.



Zum Glueck ha
tte der Wellengang gut nachgelassen - die provilaktische Uebelkeitstablette durfte trotzdem auch heute nicht fehlen. Die ganze Nacht kutterten wir naemlich wieder weiter Richtung Komodo Island.


Nusa Tenggara, Flores: Komodo Island, Red Beach, Labuan Bajo (Tag 3, 19.06.09)

In der Nacht war das Meer total ruhig (wie angenehm!), doch glaubt man kaum, dass es nachts auf Deck durch den Fahrtwind richtig kalt werden kann. Und wir haben doch nur unsere duennen Sleepies...Gut dass es Handtuecher gibt - Zwiebelsystem war wieder angesagt ;-)

Auch heute Morgen haette es wohl nichts Schoeneres geben koennen, als mit dem Sonnenaufgang ueber dem Meer um 6.30 Uhr ;-) auf Deck aufzuwachen...



Alex hat dies allerdings nicht sonderlich gestoert... GUTEN MORGEEEEEEN!!!!!!



Wir erreichten gegen 7.30 Uhr die Insel Komodo. Die Landschaft hier unterscheidet sich wieder komplett von der Sumbawas und ist irgendwie - gerade wegen seiner Trockenheit - wunderschoen!






Nach dem Fruehstueck wurden wir mit dem kleinen Beiboot zum Komodo National Park auf 'Komodo Island' gefahren. Hier sollte uns das Highlight der Tour er
warten: die nur hier lebenden Komodo Warane - die groesste noch lebende Art einer Echse! Die Tiere koennen bis zu 3m lang werden und sind aufgrund ihrer Giftdruesen recht giftig. Jeder musste lange Hosen tragen und wir durften auch nur in Begleitung eines Guides durch den Park marschieren.



Mehr als einen Waran haben wir allerdings waehrend unseres 2-stuendigen Walks nicht sehen koennen - wohl besser als keiner! ;-) Das coole war, dass dieser eine Waran ein sehr grosses Tier war und an die maximale Groesse von 3 Metern rankam. Faszinierende Tiere! Wir waren etwa 5 Meter von dem Tier entfernt. Sehen total entspannt aus, wenn sie so reglos da liegen, aber wenn sie sich mal in Bewegung setzen, hat man schon recht grossen Respekt vor ihnen!



Im Anschluss fuhren wir mit unserem Boot in 20 Minuten zu einer kleinen, ganz einsamen und unbewohnten Bucht, namens 'Red Beach', an die Nordkueste von Komodo Island. Schnorcheln war mal wieder angesagt... Jucheeee... Das vorgelagerte Korallenriff war aber noch voellig intakt, so dass es zu einem richtigen Highlight wurde!



Nachdem wir genug geschnorchelt hatten, hiess es noch ein bisschen am Strand abhaengen, dessen Sand mit irgendwelchen roten Mineralien vermischt war - daher wohl auch der Name... ;-) So stellt man sich einen Bilderbuchstrand doch vor:






Nach den schoenen Stunden an Land ging die Fahrt auch schon weiter nach Labuan Bajo - der Hauptstadt von Flores. Hier war Halbzeit der Reise und diejenigen, die kein Round-Ticket gebucht hatten, mussten sich bereits hier von uns verabschieden. Die Stadt war super schaebig und noch weit weniger entwickelt als der westliche Teil Indonesiens. Sie bestand im Wesentlichen aus einer langen Hauptstrasse. Naja, um ein wenig Proviant fuer die Ruekfahrt einzukaufen war's ganz ok...



Abends fand dann - entspannterweise vor Anker - die grosse Farewell- und Welcome-Party statt. Gluecklicherweise haben uns hier mehr verlassen als dazu gekommen sind, so waren wir auf der Rueckfahrt nur insgesamt 14 Passagiere! Die Fete war der Hammer und das Bier floss in Stroemen...



Man tanzte Limbo zu den Misstoenen von 'Scooter' (wird hier wohl als heissester Techno gehandelt!) und versuchte sich an 'Verrenkungs-Uebungen', die fuer die Crew ein Leichtes waren - fuer uns aber alles andere als leicht... ;-)




Spaet torkelten wir in unser Open-Air-Schlafzimmer - was fuer ein Segen, dass das Boot erst morgen frueh weiter faehrt...
Zusaetzliches Geschaukel haetten wir nicht auch noch brauchen koennen. ;-)