Der Tag wurde ganz relaxed angegangen, und nach Stadtbummeln, Bloggen und Waeschewaschen war es auch schon 15:30 Uhr, ehe wir uns zum Eungella National Park aufmachten.
Die Nacht verbrachten wir - mal wieder Dank einer Empfehlung unserer Traveller Bibel Camps - auf einem superguenstigen Campground, der allerdings mehr einem ausgedienten Sportplatz mit Toiletten und Duschen aehnelte. Dafuer waren wir mutterseelenallein!
Am naechsten Morgen hiess es noch lange vor der Sonne aufstehen, da Programmpunkt Nr.1 auf unserer heutigen Agenda das Beobachten der seltenen und extrem scheuen Schnabeltiere hoch oben im Nationalpark lautete. Schon die Anfahrt war atembraubend - die Aboriginals nennen den Park nicht umsonst 'Land der Wolken'.
Nach einem kurzen Spaziergang durch Regenwald zur Ausichtsplattform, zeigte uns bereits ein australisches Ehepaar gebannt und fasziniert die Richtung. Da waren sie: Die Schnabeltiere!!!
Caro konnte unser Glueck gar nicht fassen und kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus...
Und das Glueck sollte uns auch noch weiter treu bleiben: Direkt vor unserer Nase machten sich neben den Schnabeltieren auch noch die seltenen Kingfisher-Voegel und Wasserschildkroeten breit:
Doch wir wollten das Glueck noch ein weiteres Mal auf die Probe stellen: Am Strand vom Cape Hillsborough findet naemlich ein weiteres faszinierendes Naturschauspiel statt. Kaenguruhs hupefen hier zum Wasser vor, um ihren Salzwasserhaushalt in Schwung zu halten.
Doch was mussten wir sehen? Keine Kaenguruhs und einen zu tiefst betruebten Alexander...
Dennoch war das Cape Hillsborough die Reise wert, denn die Landschaft und der Strand waren wirklich einmalig.
Seeluft macht ja bekanntermassen hungrig, also entscheiden wir, hier nun erstmal in aller Ruhe zu fruehstuecken - immerhin waren wir schon seid einigen Stunden unterwegs. Und anscheinend war unser auserwaehltes Plaetzchen so einzigartig, dass auch ein Kaenguruh mit Nachwuchs im Beutel hier genuesslich am Gras knabberte. Muss nicht mal aussteigen zum Fressen, der Kleine! ;-)
Auf dem anschliessenden Weg nach Mackay, der selbsternannten Hauptstadt des Zuckerrohrs, kamen wir - wer haette es gedacht - an unzaehligen weiteren Zuckerrohrfeldern vorbei, die anscheinend kurz vor der Ernte stehen.
Mackay ansich ist potthaesslich und waere hier nicht mal wieder ein kostenloser Rockpool gewesen, waere man weitergefahren, ohne sich einmal umzudrehen! Aber das Wasser war dafuer zu schoen...
Abends haben wir eine sehr schoen Rest-Area direkt am Meer mit tollen Mangrovensuempfen angesteuert. Alex hat krampfhaft versucht, ein Lagerfeuer zum Brennen zu brennen - aber erst mit Caro's Hilfe konnten wir den Abend doch noch gemuetlich ausklingen lassen. ;-)
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