Sonntag, 3. Mai 2009

Australien: Atherton Tablelands, Palm Cove (29.04.09)

Die Rest-Area befand sich auf fast 900 Hoehenmetern - entsprechend frisch war es beim Aufstehen um kurz vor sieben (!!!). In Ravenshoe, Queenlands hoechster Stadt auf 920m, wollten wir uns im Tourist Information Center mit neuem Input fuer die nun foelgende Ostkuste versorgen. Leider war dieser zu so frueher Stunde natuerlich noch geschlossen - das hatten wir also vom Fruehaufstehen! ;-)

Also machten wir uns auf den Weg, um die Atherton Tablelands auf eigene Faust zu erkunden. Landschaftlich fuehlten wir uns auf den ersten Blick wie zuhause: Viele Kuehe, ein paar Huegel, viel Gras und die Berge am Horizont.





Diese Illusion wurde uns allerdings genommen, da man urploetzlich auch wieder durch tiefsten Regenwald fuhr. Sehr faszinierend, diese Abwechslung!



Der Waterfall Circuit fuerhrte uns zu drei unterschiedlichen Wasserfaellen, wobei wir einstimmig den Milla Milla Fall zum Schoensten kuerten:



Man haette laut Lonely Planet auch Schwimmen koennen, allerdings hatten wir unsere Krokodilparanoia noch immer nicht auskuriert...

Das Schwimmen wurde allerdings im Lake Eacham, einem kristallklaren Vulkansee, nachgeholt. Wassertemperatur war super angenehm und erfrsichend! Im Nachhinein haben wir dann von Einheimischen erfahren, dass wir allerdings auch schon bei den Wasserfaellen ins Wasser haetten koennen: In dieser Hoehe halten sich naemlich absolut keine Krokodile auf. Grrr....



Den Lake Eacham teilte man sich somit gluecklicherweise nur mit Fischen und kleinen Wasserschildkroeten.



Naechstes Highlight unseres heutigen Ausflugs war der 'Curtain Fig Tree', eine Wuergefeige mit ewig langen Wurzeln, die es sogar schaffen kann, den 'Wirtbaum' unter sich absterben zu lassen.



Aber noch viel toller war in dieser Gegend, dass hier die einzigartigen Baumkanguruhs beheimatet sind. Gesehen haben wir leider keine - aber nett darauf hingewiesen wurde man dafuer...



Auf dem Weg zur Kueste haben wir noch einen Zwischenstopp in Kuranda, einer ehemaligen Hippiestadt mitten im Regenwald hoch ueber Cairns, eingelegt. Neben vielen Touristen, die faszinierd Fotos von den ortsansaessigen Pseudo-Hippies schossen, gab es noch einen kleinen Markt, der entfernt an die tollen Nachtmaerkte Suedostasiens erinnerte. Mh - in stark einem Monat kommen auch wir wieder in diesen Genuss....

An der Kueste unten angekommen, haben wir erst mal fuer ein zuenftiges BBQ am Abend einfgekauft und sind dann weiter nach Palm Cove gefahren. Palm Cove ansich ist ein netter, kleiner Ferienort und zaehlt zu Cairns noerdlichen Straenden - allerdings eher fuer die Wohlbetuchteren.

Hier haben wir dann zum ersten Mal die Bekanntschaft mit den Fangnetzen gegen die gefaehrlichen und toedlichen Riesenquallen gemacht.



Hm - irgendwas is halt immer in Australien... ;-)


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