Mittwoch, 14. Januar 2009

Vietnam: Mekong Delta und Einreise nach Kambodscha (12.-13.01.09)

Nach 3 stuendiger Busfahrt stiegen wir heute zur Abwechslung endlich mal in ein Boot, um auf dem Mekong die Floating Markets (in Cai Be) anzuschaun und ein bisschen durch die kleineren Flusskanaele des Mekong zu shippern. Da wir eine guided Tour gebucht hatten, kamen wir zudem in den Genuss eine Coconut Candy Farm und eine Rice Paper Farm zu besuchen und ueber deren Herstellung zu erfahren. Naja, so wissen wir dies jetzt auch...


"Floating Markets"


Da es Ebbe und Flut gibt, ging gegen Mittag das Wasser entsprechend zurueck, so dass wir mit unserem Boot nicht weiter die Kanaele entlang fahren konnten, stattdessen auf ein Fahrrad umsteigen mussten und ca. 10 Minuten bis zu unserem Mittagslunch radelten. Dort durfte Caro mit grosser Freude die Bekanntschaft mit einer lieben Schlange machen. Total suess - wenn sie nicht gerade meint, sich mit ihrer Zunge in Richtung des Gesichtes "schlaengeln" zu muessen.


Gegen Nachmittag ging es mit dem Boot nochmals etwa 2 Stunden den Fluss entlang - immer Richtung Kambodscha - es blieb uns allerdings nicht erspart im Anschluss erneut in einen Bus zu steigen (landschaftlich ist das Mekong Delta sehr schoen), um bis nach Chao Doc zu kommen, wo wir uebernachteten. Chao Doc an sich sah am Vorbeifahren recht nett aus, doch war unsere Unterkunft unwissenderweise irgendwo in einem Kaff nahe Chao Doc, in dem, als wir um 19.30 Uhr dort ankamen, bereits saemtliche Boardsteine hochgeklappt waren... So konnten wir wenigstens frueh schlafen, denn am naechsten Tag ging es schon um 7 Uhr morgens weiter.


Mit dem Slowboat fuhren wir am naechsten Tag - nach einem kurzen Stop bei einer Fish Farm und einer Minority Village - den Mekong weiter aufwaerts bis zur kambodschanischen Grenze. Dort hatten wir das Vergnuegen geschlagene 3 Stunden auf unser Visum warten zu muessen! Das war echt ein bisschen nervig, andererseits laueft das Leben in Asien nun mal langsamer - und wir haben ja die Zeit... :-)
Nachdem endlich alle Stempel im Pass erledigt waren, ging es in Kambodscha mit einem neuen Boot (auf welches wir wiederum eine weitere Stunde warteten (!!), weil ja Grenzuebergang und anderes Land...) bis in die Hauptstadt Phnom Penh. Der erste Eindruck: Von der Landschaft in Kambodscha sind wir total begeistert! So schoen hatten wir es uns keinesfalls vorgestellt...

"Der Grenzuebergang"


Abends waren wir noch mit Alex - einem Schweizer, den wir auf der Tour kennen gelernt haben - zum ersten Mal kambodschanisch essen. Und auch hier wieder Begeisterung: Die kambodschanische Kueche ist sehr lecker (unserer Meinung nach besser als die vietnamesische)! Und die Leute hier sind extrem freundlich, was daran liegen mag, dass sie den Tourismus noch nicht so lange kennen... Wir sind jedenfalls gespannt auf mehr!

P.S: Fast vergessen: das Bier schmeckt in Kambodscha auch um Welten besser als in Vietnam!







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