Blick aus unserem Guesthouse in Phnom Penh
Gemeinsam mit Alex aus der Schweiz besuchten wir am Morgen die Killing Fields in Choeung Ek - ca. 14 km ausserhalb der Stadt. Die Killing Fields gelten als ein Synonym für den beispiellosen bestialischen Massenmord der Roten Khmer an der eigenen Bevölkerung in der Zeit von 1975 bis 1979. Hierher wurden die Gefangenen aus dem S-21-Gefaegnis zur Exekution gekarrt.
Details dieser schrecklichen Zeit zu erfahren, war absolut ergreifend: Um Munition zu sparen wurden die Gefangenen hier nicht erschossen, sondern mit Eisenstangen, Äxten oder ähnlichem erschlagen. Da teilweise mehr Leute pro Tag ankamen als getötet werden konnten, wurden die Leute temporär in einem "Warteraum" eingesperrt. Damit die auf ihren Tod wartenden Leute die Schreie der Sterbenden nicht hören konnten, wurde die Anlage mit Musik beschallt.
In einer Gedenkstaette neben all den Massengraebern sieht man ausgegrabene Totenschaedel.
Gegen Mittag fuhren wir mit einem Tuk Tuk dann in das Tuol Sleng Museum, das Sicherheitsgefaegnis-21 (S-21). Urspruenglich ein Schulgebaeude, wurden die Klassenraeume in Gefaegniszellen und Folterkammern umgewandelt. Auch hier wurden einem unglaubliche Anblicke geboten. Man hat sogar teilweise noch am Boden Blutreste sehen koennen.
Um die Stimmung wieder ein wenig aufzuheitern, haben wir uns anschliessend noch ein paar Ecken dieser absolut faszinierenden Stadt angesehen und auf dem Central Market erst mal eine "undefinierbare" Suppe gegessen. Aber sehr lecker!
Nach diesen ganzen schrecklichen Eindruecken aus dem Roten Khmer Regime haben wir beschlossen, erst noch einmal an den Strand zu fahren bevor wir Kambodschas Highlight Ankor Wat besichtigen werden. Also ab mit dem Bus nach Sihanoukville!
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