Freitag, 4. Dezember 2009

Special Thanx

Eigentlich gar nicht in Worte zu fassen - die Zeit, die wir ein halbes Jahr erleben durften! Für uns beide ist ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen!

Wir haben so viel gesehen, woran wir uns ein Leben lang noch gerne zurück erinnern werden.


Diese Zeit, die vielen Erlebnisse und die Erfahrung kann uns niemand nehmen! Ein unbeschreiblich gutes Gefühl!


Wir möchten uns aber noch ganz herzlich bedanken:


Bei unseren Familien.

Für die großartige Unterstützung. Dass ihr hinter uns standet, weil diese Erfahrung unser absoluter Traum war. Dass wir so oft eure Stimmen hören durften. Dass ihr euch mit uns so freuen konntet, als wärt ihr selbst dabei. Und... für die ganzen kleinen Spenden :-)

Bei all unseren Freunden.

Für die zahlreichen Tipps, Tricks und Infos, die ihr uns zugesteckt habt. Dafür, dass ihr uns so fleißig auf dem Laufenden gehalten habt. Und dass ihr uns auch mal euren Neid habt spüren lassen... ;-)

Bei unseren Schutzengeln.



Trudi & Felix



s'Engelchen



Missy P.



Susi


...die uns das ganze halbe Jahr über begleitet und beschützt haben!



Vielen Dank!

Eure Caro & Euer Alex.



Mittwoch, 8. Juli 2009

Singapur und die Heimat (03.07.-04.07.09)

Die Nacht in unserem schicken Stockbettzimmer war kurz - dennoch stand auch heute wieder Sightseeing auf dem Programm. Schließlich muss auch der LETZTE Tag unserer Reise voll ausgekostet werden.



Stolz sind wir mit unserem vor vier Wochen ersteigerten Touristenpass an den Schalter der MRT gelaufen. Leider wurde uns mitgeteilt, dass der Pfand von immerhin 20 Singapur $ nicht zurückzuerstatten war. Und auch neues Guthaben konnte nicht aufgeladen werden. Frechheit! Nachdem der erste Ärger verflogen war, haben wir aber systematsich die letzten Highlights abgeklappert... Wirklich eine tolle und lebenswerte Stadt!



Schon bei unserem ersten Zwischenstop in Singapur hatten wir in Little India ein absolut tolles veganes Restaurant entdeckt. Hier sollte also unser letzten Mittagessen stattfinden. Und wir wurden wahrlich nicht enttäuscht. Riesige Portionen mit unzähligen Dips, Saucen, Curries, Rotis... Und wirklich säumässig lecker! (Hoffentlich vertragen wir diesen Inder besser als an der Grenze zwischen Laos und Thailand... ;-) )



Nach einem Kaffee in unserem 'Stamm-Kaffeehaus', ebenfalls in dem beeindruckenden Little India, haben wir uns auf den Weg zur Orchard Road gemacht.



Ein wirkliches Shopping-Paradies mit einer großen Shopping Mall an der anderen. Leider hatte Caro auch dieses Mal den Inder wohl nicht zu 100% vertragen... ;-(

Also zurück ins Guesthouse. Der nette Besitzer hatte uns glücklicherweise erlaubt, unser Gepäck im Zimmer zu lassen, und nochmals unter die Dusche hüpfen zu dürfen. Was für eine Wonne, denn in Singapur ist es zu dieser Jahreszeit wirklich drückend schwül.

Abends waren wir zum Abschiedsessen bei Babs eingeladen. Aber das Essen wollte nicht wirklich schmecken, auch wenn es wirklich köstlich zubereitet war. Aber die Aufregung war einfach nicht wegzudenken.

Dennoch haben wir uns ein wenig verquatscht, und als uns die liebe Babs zum Flughafen fuhr, haben wir am Qantas-Schalter erfahren, dass unser letztes Highlight - der Rückflug mit dem nagelneuen A380 - bereits überbucht war. Nach langem Hin und Her wurde uns angeboten, unseren Rückflug über Frankfurt anzutreten.

Immerhin kommen wir so über zwei Stunden früher in München an. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir zugesagt, auch wenn der A380 direkt neben unserem Jumbo-Jet stand...



Der Rückflug verlief ohne Probleme und Qantas konnte nochmals auf voller Linie punkten! Einfach eine wirklich tolle Fluggesellschaft mit tollem Service, leckerem Essen und einem gutem Unterhaltungsprogramm. Von Frankfurt ging's in einer halben Stunde nach München. Mit der guten Lufthansa.

Und wir haben der Versuchung widerstanden, am Frankfurter Flughafen, eine so vermisste Brezel zu kaufen! Aber ne hessische Brezel geht mal gar nicht...

Die Reise - immerhin über ein halbes Jahr - endet nun hier. Als Überraschung waren neben Caro's Eltern auch Alex' Eltern am Flughafen. Ein besseres und schöneres Empfangskomitee hätten wir uns nicht wünschen können.

Und ja: WIR SIND WIEDER ZUHAUSE.



Bali: Kuta, Singapur (02.07.09)

Mit dem ersten Bus sind wir heute Morgen nach Kuta auf Bali gefahren. Eigentlich wollten wir den Ort aufgrund seiner traurigen Vergangenheit und komischem Gefühl in der Magengegend meiden, haben aber abends vom nahegelegenen Denpasar unseren Weiterflug nach Singapur gebucht. Und ein Tag Kuta is ja auch irgendwie ok und gehört nunmal auf Bali dazu...

Der erste Eindruck: Huch, ist das voll und laut hier. Der zweite Eindruck: Auch hier haben es die Balinesen geschafft, ein Stückchen des Charmes aufrecht zu erhalten.

Unser Gepäck haben wir am Office von Perama abgestellt, und haben uns gleich auf den Weg zum Strand gemacht. Dieser gehört nicht ohne Grund zu den schönsten und beliebtesten weltweit. Feiner Sand, sehr breit und eine tolle Brandung, die sehr viele Surfer anlockt.





Mittags wurde es brütend heiss, so dass wir ein wenig durch die Gassen Kutas geschlendert sind und in einem kleinen Restaurant zu Mittag gegessen haben.

Nachmittags haben wir wieder am Strand die letzten Sonnenstrahlen genossen und sind zum letzten Mal auf unserer Reise ins Meer gesprungen. Und wir wurden nachdenklich... Einerseits freuen wir uns wirklich auf zuhause, doch andererseits ist unsere Reise nun wirklich fast zu Ende.

Darauf ein letztes Bintang zum Sonnenuntergang...





Als 'Henkersmahlzeit' haben wir uns nochmal für das legendäre 'Masakan Padang' entschieden. Wie immer: sehr lecker !

Da unser Flug erst sehr spät ging, hatten wir noch Zeit, ein wenig durch Kuta zu laufen und sind unweigerlich am Denkmal zu den Bombenanschlägen, wo 200 Menschen ihr Leben liessen, vorbei gekommen. Sehr bewegend.



Mit dem Taxi ging's zum Flughafen und mit der Billigfluglinie 'Value Air' nach Singapur. Da es schon weit nach Mitternacht war und somit in Singapur die Bordsteine hochgeklappt sind, mussten wir mit dem Taxi (Bahn fuhr keine mehr!) in unser Guesthouse fahren. Lag glücklicherweise nur einen Steinwurf vom Flughafen weg....


Das Guesthouse war total nett und hatte sogar ein Fenster! Einziger Nachteil: Wir mussten unsere LETZTE Nacht in zwei getrennten Stockbetten schlafen...


Kursiv

Dienstag, 30. Juni 2009

Bali: Ubud (29.06.-01.07.09)

Geschlafen haben wir schon besser, aber 'Gili T.' hat nicht umsonst den Ruf als Partyinsel. Demenstsprechend laut war es eben... So war unsere Entscheidung, bereits heute nach Bali zurückzufahren, goldrichtig! (Auch wenn die Insel kurz nach Sonnenaufgang wirklich bezaubernd wirkt.)



So fuhren wir um 7:00 Uhr mit einem kleinen Boot nach Bangsal auf Lombok.



Von dort ging es mit dem Bus nach Sengiggi, wo wir am Perama-Office nochmals Nardin, unseren Cruise Director, getroffen haben, der schon wieder mitten in den Vorbereitungen für seinen nächsten Bootstrip nach Flores war. Er hat sich aber super gefreut, uns zu sehen. Und wir erst, denn der Bootstrip war wirklich eines unserer Highlights hier in Indonesien!

Anschließend wurden wir nach Lembar zur Fähre gefahren. Und dieses Mal haben wir es geschafft, auf einer riesigen Autorfähre die einzigsten Toruisten zu sein. Schon ein komisches Gefühl...



Vier Stunden später liefen wir im Hafen von Padagbai auf Bali ein, von wo aus uns ein nächster Bus nach Ubud brachte. Immerhin kamen wir lange vor Sonnenuntergang dort an!



Unterkunft war schnell gefunden denn es ist echt paradiesisch hier: Super schicke, balinesiche Häuser mit bepflanzten Innenhöfen - und das zu unschlagbaren Preisen!





Generell zieht einen Ubud sofort in seinen Bann:





Es erinnerte uns leicht an Luang Prabang in Laos, da auch hier alles super gepflegt ist und alles einen leicht alternativen Touch hat - aber eben doch typisch asiatisch ist...



Auch das Abendessen im Warung Dewa war ein wirklicher Hochgenuss, und so wie wir es uns wünschen: klein, gemütlich, gefüllt mit Backpackern und authentsich!

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel am nächsten Morgen (man könnte sich hier totkaufen!) haben wir dem sogenannten Monkey Forrest einen Besuch abgestattet. In dem geschichtsträchtigen Wald hüpfen - wie nicht anders vermutet - unzählige, freche Affen (Lang-Schwanz-Mackacken) rum. Sehr amüsant...











Und weil es im Warung Dewa so toll war gab's hier heute Mittag- und auch das Abendessen!

Nach dem Abendessen haben wir uns noch - dekadent wie wir nunmal sind - eine eineinhalbstündige, professionelle Massage gegönnt und sind danach totmüde ins Bett gefallen.

Da sich unsere Reise nun leider doch dem Ende neigt, haben wir am nächsten Tag beschlossen ein wenig einzukaufen und es uns einfach nochmal gut gehen zu lassen. So bekam Caro zuerst eine Maniküre und Pediküre und Alex einen indonesischen Haarschnitt verpasst.




Anschliessend wurden noch verschiedenste Mitbringsel und für Caro ein Kleid für die bevorstehenden Hochzeiten im Freundeskreis eingekauft. Schick schaut se aus!

Abends stand - nach dem Mahl im Warung Dewa ;-) - endlich mal wieder Kultur auf dem Programm: Der Kecak and Fire Dance. Die Aufführung fand in einem Tempel mit toller Atmosphäre statt, und war wirklich ein krönender Abschluss unseres Ubud-Aufenthalts...







Gili Trawangan (28.06.09)

Mit dem öffentlichen Boot ging's heute - ganz nach dem Motto "endlich mal wieder neues entdecken" ;-) - nach Gili Trawangan, der berühmt-berüchtigeten Partyinsel dieser Inselgruppe (coole Hunde nennen die Insel auch gern mal nur "Gili T").

Schon bei der Ankunft spürten wir: hier hüpft der Hase ein wenig flotter als auf der gemütlichen und entspannten Gili Air. Es wimmelt nur so von unzähligen Bars, Internet-Cafes, Restaurants, 'Reisebüros' und Shops, die verbotenerweise ganz gern mal 'Magic Musrooms' verkaufen. Aber auch auf dieser Insel: ausschliesslich Radl und Pferdekutschen-Taxis, keine motorisierten Fahrzeuge, was die Insel sehr liebenswert machte.




Unterkunft war schnell gefunden: Der Bruder eines Crewmitglieds der 'Perama 212' hat hier ein Guesthouse. Zwar wurde uns trotz guter Connections kein Sonderpreis gewährt (es ist nun mal Beginn der Hochsaison), dennoch war das Zimmer für den Preis von ca. 5 Euro absolut in Ordnung. Was wir halt nicht wussten: wir befanden uns mitten im Partyzentrum und nachts konnten wir von dem Geräuschpegel einiger Partyratten halt dann nicht sonderlich ruhig schlafen...

Aber tagsüber dreht sich auch auf Gili T eigentlich alles nur ums Braunwerden, Abhängen und Chillen. Puh, also dann mal wieder an den Strand - aber schliesslich wollen wir ja auch nicht käseweiss zurück kommen!

Etwas erstaunt waren wir darüber, dass Gili T noch teurer ist als Gili Air, dennoch haben wir abends einen netten, kleinen Essenstand gefunden, der absolut leckeres und typisches Essen anbot.

Auf richtig Party machen hatten wir an dem Abend keine Lust (womöglich immer noch ein bisschen feiergeschädigt?!), so sind wir lieber noch auf ein, zwei, drei Cubra-Libre-Absacker in ne kleine Strandbar.


Gili Air (24.06.-27.06.09)

Auch unsere Reise neigt sich so langsam dem Ende zu... Daher ging's heute Morgen zu den legendären "Ich-will-Badespass" Gilis - eine ganz kleine Inselgruppe vor der Westküste Lomboks. Auf diesen Inseln existieren keine Mopeds oder Autos, nur Fahrräder und Pferdekutschen, die als Taxis fungieren. Sieht man heutzutage ja auch nimmer oft...

Mit dem Boot waren die Gilis (übersetzt bedeutet das auf indonesisch "Insel") von Sengiggi in nur 1,5 Stunden erreicht. Wir wollten erst mal ein paar Tage auf 'Gili Air' verbringen. Diesem Tipp hatte uns das Team Gado Gado, also Dani und Marcus, gegeben. Gili Air ist die kleinste und chilligste der drei Inseln. Hier lässt sich Party machen, man kann aber auch seine Ruhe haben.






Die "Hauptstrasse" von Gili Air


Wir fanden eine nette und günstige Holzhütte nur 2 Gehminuten vom schönen Strand und dem kristallkaren Wasser entfernt.



Strand... Kristallklares Wasser... Zeit zum Relaxen... Klingt traumhaft! War es eigentlich auch - doch so richtig lange gemütlich konnten wir es uns auf unseren Sonnenliegen nicht wirklich machen...

Was war nur los?

Wir haben es uns so erklärt: Wenn man sich normalerweise an den Strand knallt und das Nichtstun geniesst, hat man davor meist hart gearbeitet und findet die Ruhe absolut untopbar.
Da wir nun aber seit fast einem halben Jahr nicht mehr hart gearbeitet haben, kommt einem so ein ganzer Tag auf einer Strandliege dann doch ziemich lang vor. Und obwohl unsere Reise schon auch sehr vollgestopft und anstrengend war, sind wir wohl gut erholt und haben anscheinend immer noch Hummeln im Hintern. :-)

Dennoch haben wir die drei Tage in unserem schicken Holzbungalow mit dem Open-Air-'Badezimmer' und kakerlakenähnlichen Insekten sehr geniessen können.


Sah ganz interessant aus das Bad...
Ein Waschbecken gibt es dann doch des öfteren in Indonesien
nicht. Hierzu dient das "Mandi", das kleine Becken im Eck, in
das man Wasser laufen lassen kann, z.B. zum Spülen der
Toilette oder auch, wie hier in Caro's Fall, zum Zähneputzen
.

Bekannt sind die Gili's für ihre frischen Fisch-Spezialitäten. Und Fisch haben wir hier auch nochmal reichlich gegessen - wenn wir restauranttechnisch auch nicht sehr abwechslungsreich waren... Meist waren wir im 'Warung Munchies', der günstigsten, aber eben auch leckersten Option auf Gili Air. Und der gegrillte Red Snapper war wohl der beste Snapper, den wir je gegessen haben! Ein Traum von Fisch...



Um den Tag gut rumzubringen, fielen uns ja zum Glück immer wieder neue Aktionen ein: eine einstündige Inselumrundung, Turtle-Schnorcheln, viiiiiel Lesen und Open-Air-Filmgucken. Also doch ein perfekter Urlaub für reisemüde Traveller! :-)


Lombok: Kuta Lombok, Gerupak, Sengiggi (22.06.-23.06.09)

Kater in den Tropen ist nicht schön - aber es war mal wieder zu schön gestern...
An Ausschlafen war morgens nicht zu denken, da um 9 Uhr die Weiterreise nach 'Kuta Lombok' geplant war. Natürlich nicht alleine, nein, wir waren zu Sechst. Die Jackson Sisters - Anjuli und Ana (die zur Zeit auf Java lebt und zu unserem Vorteil gut Bahasa Indonesia spricht) - hatten zwei Taxen zum absoluten Sonderpreis organisiert, so dass wir endlich mal richtig günstig im "teuren" Transport-Land Indonesien davon kamen.

Nach zwei Stunden Taxifahrt war Kuta Lombok erreicht. Ein absolut verschlafenes Nest mit ein paar Budgetunterkünften, wenigen Touristen, ein paar Strassenständen und einem hässlichen Strand mit kristallklarem Wasser. Das eigentliche Highlight hier sind aber eh die absolut geilen Wellen zum Surfen.

Die (sich im Urlaub befindenden) Jackson Sisters haben im Surfers Inn eingecheckt - Marcus, Dani und wir zwei hingegen haben uns auf die Suche nach ner Billigvariante gemacht und wurden auch hier fündig. Die Zimmer waren ok - es muffelte leider ein wenig nach schlimmen Abflussproblemen... That's Backpacker Life!

Eigentlicher Plan nach Ankunft wäre ja gewesen den Rest des Tages am Strand zu relaxen, doch man konnte zum Einen wegen der Riffe nicht g'scheit ins Wasser gehen und zum Anderen, noch viel schwerwiegenderen Problem, wäre es wegen der unzähligen Kinder, die uns ununterbrochen "Bracelets" verkaufen wollten, nicht möglich gewesen, auch nur eine ruhige Minute am Strand zu verbringen. Naja, die stinkende Hütte tat's dann auch :-)





Abends gab's BBQ im Surfers Inn, waren dann aber froh, einigermassen zeitig im Bett zu liegen, denn auch für den nächsten Morgen standen die Pläne schon fest: Surfen - und das ganz früh morgens aufgrund der Wellen, die wegen des Riffs von Ebbe und Flut abhängen...

Um 7:30 haben wir also schnell ein Moped geliehen, sind zum 7 km entfernten "Gerupak" Strand gedüst, dort Bretter geliehen (gut, für die 'Gaylords' Marcus und Alex gab's nur Bodyboards) und mit dem Boot raus zu den Wellen. Huch - die sind aber groß... brechen dafüer wunderschön!!



Caro und die Jacksons, die ja schon des öfteren mal auf nem Board standen, hatten einen einheimischen Surf-Guide. Marcus, Dani und Alex wollten nicht wirklich in die Wellen rein, probierten ihr Glück also auf eigene Faust und krabbelten nach einer halben Stunde und geschluckten 2l Salzwasser wieder ins Boot. Zum Sonnen.


Die Mädels kamen nach 2 Stunden völlig erschöpft am Boot an - das Surfen war wohl der Hammer!




Anschließend sind wir - ausgehungert vor Anstrengung - mit unseren Mopeds gemeinsam zum Abschieds-Mittagessen zu Kuta's höchstem Aussichtspunkt gefahren. Dort gab es leckere vegane Sandwiches und eine Aussicht vom Feinsten!




Die Jackson Sisters wollten weiter nach Gili Trawangan, um ihre letzten Tage dort zu verbringen.

Für Dani und Marcus hiess es am nächsten Tag Abschied nehmen vom Traum der Weltreise und zurück in die Heimat fliegen - nach England. Wir wollten auch nicht noch unbedingt einen weiteren Tag hier in diesem verschlafenen Nest bleiben, so entschlossen wir uns recht schnell, gemeinsam mit Dani und Marcus wieder zurück nach Sengiggi zu fahren, um den letzten Abend noch einmal mit ihnen verbringen zu können. Eingecheckt natürlich im Hotel Eden...

Abends haben wir den Beiden unser Lieblingslokal gezeigt und die tolle Masakan-Padang-Küche genossen. Abschließend gab's noch ein letztes Bier auf der Veranda bevor wir uns endgültig verabschieden mussten. Aber wir werden uns hoffentlich wiedersehen...



Nusa Tengarra: Moyo Island, Keramat Island, Sengiggi (Tag 5, 21.06.09)

Als wir heute Morgen auf Moyo Island anlegten, liefen wir durch ein kleines Fischerdorf zu einem Wasserfall, wo man haette an einem Seil 'schwingen' koennen, um sich dann ca. 5 Meter ins Wasser fallen zu lassen. Der Hacken daran war nur, dass sich direkt unter dem Seil Felsen befanden - und haette man nicht rechtzeitig losgelassen, haette das auch gleich mal boese enden koennen... So haben wir den "Mutigen" lieber zugesehen und es bevorzugt, dieses Risiko auf unsere letzten Tage der Reise nicht einzugehen.

Stattdessen sind wir 3 Stunden spaeter lieber wieder von der Reling unseres Perama-Bootes ins Meer gesprungen. Das macht richtig Laune! Und ist so was von ungefaehrlich...



Dies sollte der letzter Stop unserer Tour sein: Vor einer gaaaaaanz kleinen Mini-Insel, die sich Keramat Island nennt und die in 5 Minuten zu Fuss umrundet werden kann (!!), haben wir noch einmal fuer etwa eine Stunde zum Relaxen und Schnorcheln angehalten. Glaub auf so ner kleinen Insel waren wir noch nie, jedenfalls war es richtiges Robinson Crusoe Feeling...



Anchließend shipperten wir nochmal 3 weitere Stunden bis wir wieder den Hafen von Labuan Lombok erreichten und es 'Abschied nehmen' hiess: von der Crew, dem tollen Schiff und vielen neugewonnenen Freunden, bevor uns der Perama-Bus zurück nach Sengiggi karrte.



In Sengiggi angekommen, checkten wir mal wieder im günstigen und sauberen Hotel Eden ein. Und nachdem wir alle die gemeinsame Zeit auf dem Boot so genossen hatten, verabredeten wir uns am späten Abend in einer kleinen Bar. Aus einer Bar wurde Bar-Hopping und der Abend entpuppte sich mal wieder als lang und feucht-fröhlich. Tanzbein-Schwingen und die neu erlernten Verrenkungsübungen,
die immer noch nicht graziös aussahen, durften dabei natürlich nicht fehlen...

Nur innige Freundschaft oder sollte sich Caro langsam Sorgen machen? ;-)


Team England und Team Germany in Love.