Samstag, 7. März 2009

Neuseeland: Suedinsel (02.03.-07.03.09)

Da Neuseeland ja nur 4 Mio. Einwohner hat und der Rest aus Schafen besteht, findet man hier entsprechend selten bezahlbaren Internetzugang. Doch Queenstown macht's uns moeglich...

02.03. Christchurch, Evans Pass, Lyttleton, Rakaia Gorge
Mit dem Flugzeug ging's von Auckland nach Christchurch, wo wir gespannt auf die Uebernahme unseres Campers entgegenfieberten. Leider war er zum vereinbarten Zeitpunkt noch nicht fertig, so dass wir noch Zeit hatten, durch Christchurch zu schlendern. Fuer die zweitgroesste Stadt des Landes sehr ueberschaulich!



Um 14:00 Uhr war es dann endlich soweit: Nun duerfen wir "Sphynx" fuer die naechsten 4 Wochen unser Heim nennen.



Kurz noch alles gecheckt bevor wir uns zum ersten Mal in den Linksverkehr stuerzten. Hier wiederum tut es gut, dass die Staedte nicht gross sind...
Nach einem ersten Grosseinkauf nutzten wir den Tag groesstenteils dafuer, uns haeuslich einzurichten, uns an den Linksverkehr zu gewoehnen und nach einer tollen Unterkunft fuer die erste Nacht in "Sphynx" zu finden.



Das Wetter war abgesehen von Christchurch und Umgegebung an diesem Tag eher so, wie man es sich das in Neuseeland eben vorstellt: Wolkig, windig mit Regenschauern. Na prima...




03.03. Inland Scenic Route, Geraldine, Fairlie, Lake Tekapo, Lake Pukaki
Auch der naechste Morgen hat leider Regen gebracht. Ist ja ein toller Start fuer unsere Tour... So mussten wir unser Muesli gleich mal im Camper fertig machen und nix war's mit draussen sitzen.



Dafuer ging's um so schneller weiter, die Inland Scenic Route Richtung Sueden.
Es schien gar nicht mehr aufhoeren zu wollen zu regnen, so wolkenbehangen waren die ganzen Berge um uns herum. Man hat also von der "Scenic Route" nicht viel gesehen... Bis urploetzlich hinter dem Burke Pass saemtliche Wolken verschwunden waren und wir im reinsten Sonnenschein und bei bestem Wetter weiter fahren konnten.

Unglaublich was sich uns auf einmal fuer eine Sicht bot! Wir fuhren in einer Wahsinns-Landschaft aus einzigartigen Bergen, Gletschern, Seen, Fluessen und um uns herum ein Haufen Schafe. Die Landschaft war derartig faszinierend, dass Caro zum ersten Mal in ihrem Leben Gaensehaut von ihrer Schoenheit bekam! Am Lake Tekapo hielten wir an. Dieser Gletschersee ist fuer sein tuerkisblaues Wasser bekannt und fuer seine beruehmte Church of the Shepard, die direkt am See gebaut wurde.
Nachdem wir noch ein Stueckchen weiter fuhren, fanden wir dennoch ein noch schoeneres Fleckchen Erde, den Lake Pukaki, ebenfalls ein Gletschersee, mit direktem Blick auf den Mt. Cook, den hoechsten Berg in Neuseeland. Ein unglaublich beeindruckendes Bild bot sich uns! Zufaellig haben wir direkt am See auch noch eine Picnic Area gefunden, so konnten wir schnell beschliessen, hier zu bleiben. Da das Wetter so schoen war, wollten wir natuerlich im See baden - boah, war das Wasser vielleicht kalt! Es hatte max. 15 Grad... So konnte man sich wenigstens schon mal an die Temperaturen nachts gewoehnen, da war es nicht viel waermer! Caro hat sich schon erkaeltet - wo sie doch soooo lange gesund geblieben ist :-)

@ Pezi: Wir sind gespannt, ob der australische Sternenhimmel den vom Lake Pukaki noch toppen kann. Die Milchstrasse und Unmengen mehr von Sternen waren uns noch nie so nah! :-)











04.03. Oamaru, Shag Point, Dunedin, Otago Peninsula, Brighton
Nach einem erfrischenden Sprung in den See und lecker Fruechte-Muesli am Morgen ging's bester Laune weiter Richtung Ostkueste. Das Wetter hatten wir auf unserer Seite und so fuhren wir gemuetlich vor uns hin und stellten verbluefft fest, dass sich hier alle 10 Kilometer die Landschaft so enorm veraendert, dass man aus dem Stauen und Fotografieren gar nicht mehr raus kommt!







Am Shag Point haette man neben Seehunden auch die ganz seltenen Gelbaugen-Pinguine sehen sollen - uns musste allerdings der Anblick von schlafenden Seehunden genuegen. Aber auch sehr schoen, so in freier Wildbahn!



Nach Dunedin, Neuseelands "schottischster" Stadt, sind wir eigentlich nur gefahren, da es hier die steilste Strasse der Welt gibt, und auf einer vorgelagerten Halbinsel wieder die beruehmten Gelbaugen-Pinguine zu bestauen waeren. Steilste Strasse haben wir gefunden - Pinguine nicht...




Aber auch ohne die Pinguine bot einem Otago Peninsula wieder fantastische Ausblicke:



Unser Nachtlager schlugen wir an diesem Tag direkt am feinen, weissen Sandstrand von Brighton auf - selbstverstaendlich kostenlos inklusive Sternenhimmel und Meeresrauschen.


05.03. Southern Scenic Route, Bluff, Riverton
Immer weiter Richtung Sueden ging unsere Route, die schoene Southern Scenic Route entlang - heute durch die Catlins - bis zum suedlichen Ende der Insel, in Bluff. Dort ist tollerweise ein Schild angebracht, wie weit einige Staedte der Welt von diesem Punkt entfernt sind. Wir sind sage und schreibe knapp 19.000 km von zuhause entfernt!





Nahe Invercargill in Riverton haben wir noch einmal am Beach uebernachtet, bevor es wieder in den Norden und in die Berge ging.



06.03. Southern Scenic Route, Lake Manapouri, Te Anau, Milford Sounds
Heute haben wir das Ende der Scouthern Scenic Route erreicht und sind jetzt sozusagen einmal halb um den unteren Teil der Suedinsel gekommen. Damit auch genug Sonne gehabt...





Jetzt ging es wieder in die Berge und ins Fjordland. Der Lake Manapouri war wieder total wolkenbehangen, aber so langsam haben wir uns ja daran gewoehnt und das alles hat auch so extrem seinen Reiz: es macht alles richtig mystisch und man fuehlt sich ein bisschen wie in "Herr der Ringe" versetzt.



Nachdem wir nicht ganz so viel Zeit haben, sind wir nicht den Milford Track gelaufen, der 4 Tage gedauert haette, sondern die Milford Road zu den Milford Sounds gefahren. Die Strasse gehoert zu den Traumstrassen der Welt und das zurecht! Die Landschaft, die sich uns hier bot, ist einmalig:












Abends haben wir auf halber Strecke zurueck nach Te Anau eine wunderschoene Camping-Area inmitten der Berge an einem Fluss gefunden. Das Wetter war auch wieder auf unserer Seite, aber der Schein truegt: akuter Sandfliegen-Alarm! War also doch nix mit gemuetlich draussen sitzen, denn diese Viecher sind eine schreckliche Plage.




07.03. Mirror Lakes, Queenstown
Auf dem Weg Richtung Queenstown kamen wir morgens an den Mirror Lakes vorbei, wo sich bei schoenem Wetter die Berge drin spiegeln. Wir hatten aehnliches Glueck:




In Queenstown haben wir zum ersten Mal auf einem offiziellen Campingplatz eingecheckt. Endlich mal wieder schoen warm duschen (und nicht nur kalt baden), rasieren, Akkus aufladen, Waesche waschen, bloggen und Caro konnte zum Friseur (keine Angst, nur Pony bissl zurecht geschnitten).



Queenstown ist eine echt schoene Stadt und hier ist auch mal richtig was los!




2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

I like camping!!! And I like you!!
;-) Bussi&warum schaut sich die caro das DDB Büro an?

Caro und Alex hat gesagt…

Psst...
Caro hat auch Saatchi & Saatchi in Wellington entdeckt! Will aber nicht in Neuseeland bleiben: da leben zu viele Schafe und zu wenig Menschen... Bussi