Nach ausgiebigem Schwimmen und dem gewohnt exzellenten Fruehstueck am Ufer des Lake Taupo ging es zu den Huka Falls (die Wasserfaelle sind fuer ihr extrem tuerkises Wasser bekannt), welche auf halber Strecke zu den Craters of the Moon gelegen waren. Ganz nett anzuschau'n - aber auch nichts Weltbewegendes...
Die Craters of the Moon hingegen schon: Eine Art "Mondlandschaft" die nur so brodelte und kochte, da wir uns mitten auf einem Gebiet mit thermischen Aktivitaeten befanden.
Das Zentrum dieser unteririschen Aktivitaeten liegt allerdings in Rotorua, unserem naechsten Ziel.
Die Maoris fanden urspruenglich fuer diesen Ort eigentlich die genau richtige Bezeichnung: "Ort an dem es fuerchterlich stinkt" - ein beissender Schwefelgeruch durchflutet ununterbrochen die Stadt. Wir empfanden den Geruch als zu penetrant und haben nach einer kurzen Mittagspause am Seeufer die Flucht ergriffen und sind zum nahegelegenen Lake Tarawera weitergezogen. Von hier hatte man einen tollen Blick auf den Vulkan Mount Tarawera, der noch vor wenigen Jahen sehr aktiv war und unter anderem ein Moari-Dorf unter sich begraben hatte.
Dieses ehemalige, bzw. das zum Teil wieder aufgebaute Dorf stand als naechstes auf dem Tagesprogramm: 'Burried Village'. Hier konnten wir mit viel Fantasie erahnen, was ein Vulkanausbruch so alles bewirken kann.
Abends konnten wir zum Glueck am eigenen Leib auch noch die wirklich positiven Seiten der geothermischen Aktivitaeten erfahren. Der kleine Campingplatz "Waikite Valley" hatte 5 verschiedene Pools, die taeglich mit natuerlichem und unterschiedlich heissem Thermalwasser gefuellt werden. Was fuer eine Wohltat - wenn man nicht direkt am Zufluss gelegen hatte... HEISS!
Und abends war es dann soweit. Ueber 2 Wochen hat es gebraucht! Wir haben unseren eigenen Grill ausgepackt! (...der ja unbedingt angemietet werden musste, gell Alex...;-))
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