Montag, 30. März 2009

Neuseeland: Auckland (29.03.09)

Heute war ein recht trauriger Tag:
Zum Einen, weil wir uns - nach einem Monat - von unserer Sphinx verabschieden mussten.
Zum Anderen, weil wir uns - nach einem Monat - von Neuseeland verabschieden mussten.

Diesen Morgen fiel das Aufstehen besonders schwer, weil's mal wieder so gemuetlich war in der Sphinx. Und weil wir wussten, dass wir all unser "Leben" wieder mal in unsere 70-Liter-Rucksaecke verfrachten mussten. Nach einer guten Stunde war alles drin und aus unserem gemuetlichen Bett wurde wieder eine Sitzecke, ganz ungewohnt...

Nach dem Fruehstueck haben wir nochmal einen kurzen Abstecher vor zum schoenen Strand von Piha gemacht. Hier findet man wieder ein ganz anderes Neuseeland - so wie wir es bisher noch nicht gesehen hatten: Perfekte Surfwellen, Felsen und ganz schwarzer, total feiner Sand...





Da Sonntag war, war sogar "einiges" los am Beach. Ist so ein bisschen vergleichbar mit Muenchen an einem sonnigen Wochenendtag, wo ja bekanntlicherweise saemtliche Muenchner gleichzeitig in ihr Auto steigen - und alle natuerlich mit gleichem Ziel: die Seen und Berge des Umlandes.

Da Auckland nur 60 Autominuten von Piha entfernt ist, finden sich hier also viele Aucklander am Wochenende!

Fuer uns ging es aber gegen den Strom - zurueck nach Auckland. Nachdem wir dort relativ schnell in einem superguenstigen Hotel (Formule 1) mitten im Zentrum der Stadt eingecheckt hatten, war es an der Zeit unsere soooo liebgewonnene "Sphinx" wieder abzugeben. Das letzte Foto in seiner Garage - ein trauriger Anblick:


Hilft ja nix... Ablenkung gab's dafuer bei einem Bier und Bourbon Cola am Hafen, wo wir die letzten Sonnenstrahlen unseres Neuseeland-Aufenthalts genossen.


Jetzt heisst es: GOODBYE Schafe und HALLO Kaenguruhs!

Sonntag, 29. März 2009

Neuseeland, Nordinsel: Tutukaka Coast, Piha Beach (28.03.09)

Langsam hiess es wieder den Weg zurueck nach Auckland antreten. Bis ganz in den Norden haben wir es nicht mehr geschafft. Da reicht nicht mal ein Monat aus ;-)
Nachdem wir auf dem Weg zur Bay of Islands die Tutukaka Coast ausgelassen hatten, stand diese auf dem Rueckweg auf dem Programm. Dieser Kuestenabschnitt, nur ein paar Kilometer unterhalb der Bay of Islands gefiel uns landschaftlich schon wieder um einiges besser als die Bay of Islands. Wunderschoene Buchten waren hier versteckt!





Da liessen wir es uns natuerlich nicht nehmen, noch ein letztes Mal ins pazifische Meer zu springen, ehe es die Westkueste an der Tasman Sea weiter ging. Ein Teil dieses Kuestenabschnittes ist richtig langweilig, bis es kurz vor Auckland wieder bergig wird.

Ueber eine kurvige, steile Strasse fuhren wir nach Piha, einem Surfer-Ort an der Westkueste ca. eine Autostunde von Auckland entfernt, wo wir unsere letzte Nacht verbringen wollten.


Von einem Punkt des Passes hatte man eine sehr coole Sicht auf Auckland:



Am Campingplatz angekommen, verbrachte Alex die letzten Nachmittagsstunden brav mit ersten Vorbereitungen fuer Australien...



... und Caro ihre Zeit mit den Enten.



Abends waren wir zum Sonnenuntergang am Beach vorne. Und es bot sich uns nochmal ein spektakulaerer Anblick:





Neuseeland, Nordinsel: Bay of Islands, Whananaki (27.03.09)

Ein wunderschoener Morgen und um 9.30 Uhr ging sie los, unsere Segeltour auf dem Katamaran. Heute waren wir natuerlich ganz besonders froh ueber das schoene Wetter!





Morgens war es zwar noch recht frisch auf dem Wasser, aber das legte sich schnell, als man die ersten Delfine gesehen hat. Diese Tiere sind ja so zutraulich! Es war eine Gruppe aus 10 bis 15 Delfinen. Sie kamen direkt zu unserem Kat geschwommen, rechts und links an uns vorbei, sogar darunter durchgeschwommen. Delfine hat man ja doch schon das ein oder andere Mal gesehen, aber noch nie so nah in freier Natur!









Um allerdings mit diesen Delfinen schwimmen zu koennen, braucht man viel Glueck (haengt von ganz vielen Einflussfaktoren ab, wie z.B. ob sie grad moegen oder nicht, oder ob sie Junge haben etc...). Und was waren wir? GLUECKSPILZE!!!


Die Delfine kamen und wir durften ins Wasser. Also Schnorchelbrille auf, reingesprungen und dumme Geraeusche unter Wasser gemacht, um sie anzulocken. War echt suess, wie die Delfine unter und neben einem vorbei geschwommen sind!

Im Anschluss fuhren wir mit dem Kat zu einer der Inseln der Bay of Islands, wo wir bis zum BBQ-Lunch noch eine gute Stunde zur freien Verfuegung hatten. In dieser Stunde sind wir ein bisschen am Strand gelegen und haben auch den Versuch gestartet zu schnorcheln, weil es ein schoenes Riff gab. Doch der Versuch dauerte nur ca. 20 min, denn das Wasser ist mit seinen 19 Grad halt doch nicht so warm, dass man stundenlang drin bleiben koennte. Ausserdem sieht man hier nicht ganz so tolle Fische, u.a. ein paar Seeigel und viele Snapper...



Nach dem Lunch segelten wir dann noch etwa weitere 2 Stunden in den Bay of Islands rum.




Ab und an hat man grosse Seabirds und Blue Pinguins im Meer schwimmen sehen, wobei die Pinguine hier einfach zu klein sind, um sie zu fotografieren. :-)

Die Bay of Islands sind schoen, aber wir fanden, dass die in Guidebooks angepriesene Schoenheit ein bisschen ueberbewertet wird. Auf der Coromandel Halbinsel z.B. hat es um einiges schoenere Buchten als hier, aber gut, der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir hatten einen wunderschonen Tag!

Nach der Tour wollten wir mit dem Campervan noch ein bisschen an der Kueste entlang fahren, weil wir nicht schon wieder auf dem gleichen Campingplatz schlafen wollten. Eine super Entscheidung, denn wir haben einen super 'free camping' Platz mal wieder direkt am Meer gefunden...



Neuseeland, Nordinsel: Whangarei, Kawakawa, Paihia (26.03.09)

Wetter auch an diesem Morgen ein Traum - ein grosser Pluspunkt fuer die Nordinsel: lange Unterhosen oder elekrischer Heizluefter gehoerten hier endgueltig der Vergangenheit an!

Nach dem Einkauf in Whangarei haben wir beschlossen, gleich zu der Bay of Islands durchzufahren, da fuer diese Region noch tolleres Wetter vorausgesagt wurde!

Auf dem Weg dorthin konnten wir in Kawakawa eine wirklich aussergewoehnliche "Pinkelpause" einlegen: Friedensreich Hundertwasser hat hier naemlich eine oeffentliche Toilette designed und ausgestattet. Mh, schon schoener als so ein Plumpsklo auf den DOC-Campsites...



In Paihia, dem Zentrum der Bay of Islands, haben wir dann nach ausgiebiger Recherche einen Segeltoern auf einem Katamaran gebucht. Das Tolle daran ist, dass man so wilde Delfine beobachten und mit viel Glueck auch mit ihnen schwimmen kann! Man darf also gespannt sein... Ausserdem steht Schnorcheln, Beachen und ein BBQ an Bord mit auf dem Programm.

Leider wurde auch hier das freecampen verpoehnt, so dass wir mal wieder auf einen Campingplatz mussten. Dafuer gab's mal wieder BBQ & Salat - schliesslich muss sich der geliehene Grill auch irgendwann amortisieren (ui, sogar ein Begriff aus dem Studium haengen geblieben...).


Neuseeland, Nordinsel: Auckland, Twin Coast Discovery Highway, Kowhai Coast Road, Uretiti Beach (25.03.09)

Da sich unsere Schafenszeiten denen in einem Altersheim annaehern, konnten wir heute Morgen mit einem Sonnenaufgang der Extraguete mit Blick auf die Coromandel Halbinsel in den Tag starten. ;-)



Noch immer fasziniert von dieser wunderschoenen 'free-camping-area' gab es natuerlich erst mal ein ausgedehntes Fruehstueck bei strahlendem Sonnenschein ehe wir Richtung Auckland City aufbrachen. Heute stand naemlich 'Extreme-Blogging' auf dem Programm. Es war allerdigs schon ein komisches Gefuehl, nach fast drei Wochen Rumreisen wieder hier her zu kommen - vor allem nun auch motorisiert und wissend, dass wir unsere "Sphinx" hier bald abgeben muessen...

Autofahren stellt hier zum Glueck aber wirklich kein Problem dar, und ohne Muehe fanden wir unser billiges Internetkaffee von "damals".
Nach dreieinhalb Stunden bloggen und E-Mail checken ging es weiter ueber die schoene Harbour Brigde Richtung dem anscheindend winterlosen und subtropischen Northland.

Da wir nateurlich keine Lust auf stupiden und monotonen Highway hatten, sind wir bei der ersten Moeglichkeit abgebogen und ueber vielen Umwegen zu einer schoenen DOC-Campsite gelangt: Direkt am natuerlichen Uretiti Beach. Hier war Reste-Essen angesagt und mit Erschrecken mussten wir feststellen, dass unsere Campinglampe "Extra Bright" nur noch die Helligkeit eines Gluehwuermchens abstrahlte... Gut - beim naechsten mal werden dann wohl bessere Batterien gekauft werden muessen!

Mittwoch, 25. März 2009

Neuseeland, Nordinsel: Hobbiton, Coromandel Peninsula (23.-24.03.09)

So gut hatte man sich an das schoene Wetter gewohnt... Mit Regen und tiefhaengenden Wolken starteten wir in den Tag. Zuerst sollte uns der heutige Tagestrip in das Landesinnere nach Matamata fuehren, was besser als Hobbiton durch "Herr der Ringe" bekannt wurde. Hier sollten also die Szenen vom Auenland abgedreht worden sein! Doch schon die Anfahrt erinnerte uns nicht im Geringsten daran - so viel schoenere "Auenlaender" hatten wir bisher auf unserer Reise schon gesehen! Dann sollte der Eintritt auf das Gelaende, eine Schaffarm, auch noch knapp 60 NZ$ pro Person kosten, so dass wir uns mit ein paar obligatorischen Schnappschuessen von Hobbition wieder verabschiedeten. Nicht mit uns! ;-)




Also weiter Richtung Coromandel Peninsula, eine Halbinsel quasi gegenueber von Auckland. Anfangs erinnerte die Landschaft stark an zuhause, die Ostseite wiederum ist sehr huegelig und die Kuestentrasse meist ohne Meerblick. Direkt an der Kueste erstreckte sich der sog. 'Hot Water Beach', ein weiteres neuseelaendisches Naturphaenomen: Jeweils zu Ebbe kann man sich im Sand ein Loch buddeln, welches sich dann mit heissem Thermalwasser fuellt und man darin baden kann. Klar - wir kamen bei Flut an... ;-)

Free-Campen war in dieser Gegend leider auch nicht ganz so beliebt, so dass wir leider auf dem Campingplatz in Hahei einchecken mussten. Allerdings haben wir die Kochgelegenheiten gut genutzt und neben dem Abendessen gleich fuer den naechsten Tag vorgekocht. Sehr loeblich! ;-)

Am naechsten Morgen standen die Cathedral Coves auf dem Programm. Das "Wahrzeichen" der Coromandel Peninsula. Laut Plan haette der Walk hin und zureuck eineinhalb Stunden dauern sollen. Hm, es ist uns ein Raetsel, wie diese Angaben immer gemessen werden.... Unsere Gehzeit betrug jeweils lediglich 25 Minuten. Aber das Laufen am fruehen Morgen tat unglaublich gut, und andere Touris waren noch weit entfernt.



Der Strand, an dem sich die Cathedral Coves befinden, ist einzigartig! Goldgelber Sand, kristallklares und tuerkisfarbenes Wasser mit dichtem Regenwald im Hintergrund. Wow! Wie man sieht, sind die Coves Kalkstein-Formationen, welche in Ufernaehe aus dem Wasser ragen.







Einfach beindruckend! Auf dem Rueckweg kamen sie uns dann alle entgegen: Diese Langschlaefer-Touristen... ;-)

Ueber die Berge und tolle Kuestenstrassen ging es weiter nach Whangapoua, wo wir am menschenleeren und feinst-sandigen Strand ein unglaublich schoenes Plaetzchen zum (ja schon vorbereiteten) Mittagessen gefunden haben.





In Coromandel Town gab es aufgrund des traumhaften Tags noch einen Cappuccino und in Thames beim Einkaufen haben wir beschlossen, nochmals den Grill anzuschmeissen, denn es gab hier marinierte Scampi-Spiesse fuer umgerechnet 90 Cent pro Spiess!

Und das Glueck sollte auch noch weiter auf unserer Seite sein: Bei "Ray's Rest" haben wir direkt am Strand ein absolutes Free-Camping-Highlight erwischt.



Ein perfekter Tag. So kann's weitergehen...


Neuseeland, Nordinsel: Bay of Plenty (22.03.09)

Nachdem der gestrige Tag nicht unseren Vorstellungen einer gelungenen Rundreise entsprach, hatten wir heute beschlossen, die Rundreise einfach mal Rundreise sein zu lassen!

Kurz: Auf n'em schoenen Campingplatz direkt am Strand und dem Meer eingecheckt, Waesche gewaschen, gesonnt, gebadet, Kaffee getrunken, gegrillt und Wein getrunken.




Neuseeland, Nordinsel: Gisborne, Pacific Coast Highway, East Coast, East Cape, Ohope (21.03.09)

Sooo schoen aufgewacht! Strahlend blauer Himmel und mit Blick aufs menschenleere tuerkisblaue Meer war schnell entschieden, dass wir erst mal a bisserl darin plantschen gehen werden. Das Wasser war auch gar nicht so kalt - doch die Wellen groesser als von draussen vermutet. Was den Spass aber noch verbesserte. hehe.

Gisborne ist die Stadt, wo James Cook zum ersten Mal neuseelaendisches Land betreten hat. An dieser Stelle steht heute ein Monument. Und wenn es schon mal was historisches in Neuseeland zu sehen gibt, haben wir das natuerlich nicht ausgelassen.



Danach fuhren wir auf dem 'Pacific Coast Highway' die East Coast entlang. An der Ostkueste gibt es lauter wunderschoene Bilderbuch-Straende...






Ganz im Norden fuehrt dann abseits eine Schotterstrasse zum East Cape, dem oestlichsten Leuchtturm der Welt, wie er bezeichnet wird. Diesen holprigen Umweg haben wir selbstverstaendlich in Kauf genommen, um dort gewesen zu sein :-)



Nachmittags noch ein Eischen...



Und weiter fuehrte unser Highway uns auf die Westseite der East Coast. Typisch Neuseeland, hier wurde die Landschaft auf einmal ganz anders! Die feinen Sand-Straende wurden zu Kies- bzw. Felsstraenden und die Farbe des Meeres faerbte sich von tuerkisblau zu tiefblau. Auch interessant, aber nicht mehr ganz so einladend zum Baden.



Langsam wurde es Zeit, sich ein Plaetzchen zum Stehenbleiben fuer die Nacht zu suchen. In unseren Guides stand ueberall geschrieben, dass die East Coast bekannt dafuer ist, dass man ueberall sein Zelt aufschlagen kann. Also grosse Hoffnung unsererseits...

Lange haben wir gesucht - sehr sehr lange! Und nix kam! Keine free camping area! Das Land hier wird hauptsaechlich von Maori bewohnt und es scheint, als wuerden sie keine Touristen moegen.... So sind wir wild entschlossen durchgefahren bis wir wieder in der Bay of Plenty ankamen. Allerdings war es dann auch schon 21.30 Uhr!

Da waren wir wieder - in Ohope - wo die Rundreise um die East Coast einen Tag zuvor begonnen hatte. Wenigstens konnten wir dort an einer Picnic Area ueber Nacht stehen bleiben.

Neuseeland, Nordinsel: Waiotapu, Kerosene Creek, Ohope, Waioeka Gorge, Gisborne, Wainui Beach (20.03.09)

Nachdem wir morgens schon so frueh wach waren, ging's erst nochmal in die Hot Thermal Pools und, trotz ausgiebigem Fruehstueck danach, waren wir schon um 10.15 Uhr puenktlichst zur Eruption eines Geysirs in Waiotapu - ergo waren wir schon gegen halb 8 morgens wach...

Der Geysir wird taeglich um diese Zeit mit einer Seifenlauge "gefuettert", so dass er darauf bis zu 15m in die Hoehe speyt. Haben wir sowas also auch mal gesehen...


Im Anschluss liefen wir durch das 'Thermal Wonderland' in Waiotapu, ein Gebiet mit ganz viel thermischer Aktivitaet. Hier durchzulaufen war echt total interessant - mit all den bunten Farben aus verschiedensten Mineralien. Doch es stank groesstenteils ungemein abscheulich!!!











Nach den 2 Stunden, die man in diesem Wonderland verbringt, war uns ganz komisch im Magen und wir freuten uns um so mehr, erst mal wieder Richtung Meer zu fahren...

Zuvor haben wir aber noch kurz am Kerosene Creek angehalten. Das ist ein ganz kleines verstecktes Hot Thermal Pool Gebiet, gar nicht so leicht zu finden, und wir sind auch nur neugierig geworden, weil es im ESCAPE Guidebook stand. Hier kann man kostenlos, in einem warmen Fluss baden. Sehr idyllisch!


Nachdem wir unseren ersten Stop am Meer in Ohope in der Bay of Plenty gemacht hatten, fuhren wir nach einem kleinen Mittagslunch wieder ein bisschen ins Landesinnere - die Waioeka Gorge entlang -, um an die Bay of Poverty zu gelangen. Hier liegt Gisborne, bzw. 'Gizzy', so wird es von den Neuseelaendern ja genannt.... Das sollte unser heutiges Ziel sein, um morgen die East Coast entlang wieder zurueck Richtung Bay of Plenty zu cruisen.

Gleich neben Gizzy schliesst der Wainui Beach an - ein wunderschoener langer Strand mit feinstem weissen Sand und den perfektesten Surfwellen! Ein Surfboard hatten wir ja leider nicht, aber kein Grund sein Nachtlager hier nicht aufzuschlagen... Mit traumhaftem Blick auf den Strand war dies eines der schoensten Schlafplaetze seit langem :-)



Neuseeland, Nordinsel: Taupo, Huka Falls, Craters of the Moon, Rotorua, Lake Tarawera, Burried Village, Waikite Valley (19.03.09)

Heute hatten wir volles Programm:
Nach ausgiebigem Schwimmen und dem gewohnt exzellenten Fruehstueck am Ufer des Lake Taupo ging es zu den Huka Falls (die Wasserfaelle sind fuer ihr extrem tuerkises Wasser bekannt), welche auf halber Strecke zu den Craters of the Moon gelegen waren. Ganz nett anzuschau'n - aber auch nichts Weltbewegendes...



Die Craters of the Moon hingegen schon: Eine Art "Mondlandschaft" die nur so brodelte und kochte, da wir uns mitten auf einem Gebiet mit thermischen Aktivitaeten befanden.






Das Zentrum dieser unteririschen Aktivitaeten liegt allerdings in Rotorua, unserem naechsten Ziel.

Die Maoris fanden urspruenglich fuer diesen Ort eigentlich die genau richtige Bezeichnung: "Ort an dem es fuerchterlich stinkt" - ein beissender Schwefelgeruch durchflutet ununterbrochen die Stadt. Wir empfanden den Geruch als zu penetrant und haben nach einer kurzen Mittagspause am Seeufer die Flucht ergriffen und sind zum nahegelegenen Lake Tarawera weitergezogen. Von hier hatte man einen tollen Blick auf den Vulkan Mount Tarawera, der noch vor wenigen Jahen sehr aktiv war und unter anderem ein Moari-Dorf unter sich begraben hatte.





Dieses ehemalige, bzw. das zum Teil wieder aufgebaute Dorf stand als naechstes auf dem Tagesprogramm: 'Burried Village'. Hier konnten wir mit viel Fantasie erahnen, was ein Vulkanausbruch so alles bewirken kann.



Abends konnten wir zum Glueck am eigenen Leib auch noch die wirklich positiven Seiten der geothermischen Aktivitaeten erfahren. Der kleine Campingplatz "Waikite Valley" hatte 5 verschiedene Pools, die taeglich mit natuerlichem und unterschiedlich heissem Thermalwasser gefuellt werden. Was fuer eine Wohltat - wenn man nicht direkt am Zufluss gelegen hatte... HEISS!




Und abends war es dann soweit. Ueber 2 Wochen hat es gebraucht! Wir haben unseren eigenen Grill ausgepackt! (...der ja unbedingt angemietet werden musste, gell Alex...;-))